Gebühr für Abwasser soll 2019 steigen

Stadtrat berät heute über Kalkulation bis 2023

Freiberg.

Die Kanalgebühr für einen Kubikmeter Abwasser soll ab nächstem Jahr um 6 Cent auf dann 1,67 Euro steigen. Gleichzeitig ist beabsichtigt, die Gebühr für die Entsorgung von Niederschlagswasser über öffentliche Abwasseranlagen von 79 auf 70 Cent pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche zu senken. Das geht aus den Unterlagen zur Kalkulation der Abwassergebühren für den Zeitraum 2019 bis 2023 hervor, über die der Freiberger Stadtrat heute in öffentlicher Sitzung beraten soll.

Die deutlichste Kostensteigerung haben demnach Besitzer von Kleinkläranlagen, abflusslosen Gruben und Mobiltoiletten zu tragen. Sie sollen künftig 47,85 Euro pro Kubikmeter Schlamm bezahlen, den sie beseitigen lassen. Bisher sind dafür 38,11 Euro fällig. Preisnachlässe sind unter anderem beim Verwaltungsaufwand für die Kleineinleiterabgabe - hier sollen künftig 24 Euro statt 34,63 Euro kassiert werden - und bei vergeblichen Anfahrten für die Abwasserbeseitigung aus Kleinkläranlagen, abflusslosen Gruben und Mobiltoiletten geplant. Bei letzteren werden der Kalkulation zufolge 59,50 Euro statt 61,93 Euro berechnet.jan

Der Freiberger Stadtrat tritt heute ab 16 Uhr im Rathaus am Obermarkt zusammen. Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen dabei unter anderem auch die Straßenreinigungsgebühren, der Kauf des "Tivoli" und das geplante Wohngebiet Clausthaler Straße. Gäste sind willkommen.

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