Kreiskrankenhaus Freiberg: Neuer Chefarzt tritt seinen Dienst an

Mitten in der Corona-Hoch-Zeit hat der neue Chefarzt Dr. Martin Walz seinen Dienst am Kreiskrankenhaus Freiberg angetreten. Seit Mitte April leitet er in Nachfolge von Privatdozent Dr. Hans Bödeker, der Ende März die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen hatte, die Klinik für Innere Medizin I.

Freiberg.

Mitten in der Corona-Hoch-Zeit hat der neue Chefarzt Dr. Martin Walz (Foto) seinen Dienst am Kreiskrankenhaus Freiberg angetreten. Seit Mitte April leitet er in Nachfolge von Privatdozent Dr. Hans Bödeker, der Ende März die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen hatte, die Klinik für Innere Medizin I. Das teilt eine Sprecherin der Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen mit, zu der das Freiberger Krankenhaus gehört. Walz sagt: "Mein Start inmitten der Covid-19-Pandemie war schon speziell." Aber er sei "trotz Vermummung" von allen Mitarbeitern sehr herzlich aufgenommen worden. "Ich freue mich, eine intakte Klinik mit hohem Patientenaufkommen zu übernehmen und weiter zu entwickeln", sagt er. Neben einer Tätigkeit in der gastroenterologischen Endoskopie sei ihm der Ausbau der stationären Betreuung von Patienten mit Lungenerkrankungen und der Ausbau der internistischen Tumordiagnostik wichtig. Martin Walz ist am Bodensee aufgewachsen und studierte Humanmedizin an der Eberhardt-Karls-Universität in Tübingen. Doch bereits seine Assistenzarzttätigkeit führte ihn nach Sachsen ins Vogtlandklinikum Plauen. 2003 schloss er seine Assistenzarztzeit als Facharzt für Innere Medizin ab und war anschließend als Facharzt in München tätig. Seit 2007 war er als leitender Oberarzt im Benedictus Krankenhaus Tutzing, dann im Klinikum Glauchau und zuletzt in der Stauferklinik der Ostalbkliniken in Schwäbisch Gmünd beschäftigt.

Fachlich erweitert das Kreiskrankenhaus Freiberg laut der Sprecherin mit Dr. Walz sein medizinisches Spektrum: Denn in seiner klinischen Laufbahn erwarb Dr. Walz als Facharzt der Inneren Medizin neben dem Schwerpunkt Gastroenterologie, auch den der Pneumologie und Hämatoonkologie.

Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.