Landratsamt Mittelsachsen warnt vor Gefahr der Geflügelpest

Im Landkreis bisher keine Fälle bekannt - Vorsicht dennoch geboten

Freiberg.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Mittelsachsen (Lüva) weist Geflügelhalter auf die derzeit steigende Gefahr der Einschleppung von Geflügelpest hin. "Seit Tagen werden vermehrt Totfunde von Wildvögeln an der Nord- und Ostseeküste gemeldet. In Schleswig-Holstein sind innerhalb weniger Tage fast 1000 verendete Wildvögel mit dem Nachweis des hochgefährlichen HPAI-Virus gefunden worden", heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Im Landkreis Mittelsachsen sind laut dem Lüva bis jetzt keine Verdachtsfälle aus Hausgeflügelbeständen oder vermehrt tote Wildvogelfunde bekannt geworden. Meldungen zu verstorbenen Tieren würden die Mitarbeiter nachgehen. Eingesendet würden vorrangig tot aufgefundene Wasser- und Greifvögel.

Die Behörde appelliert an Züchter, sich umgehend bei einem Tierarzt zu melden, wenn in Hausgeflügelbeständen innerhalb von 24Stunden Verluste von mindestens drei Tieren bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren oder mehr als zwei von Hundert der Tiere des Bestandes bei einer Bestandsgröße von mehr als 100 Tieren auftreten oder es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme gebe. In Mittelsachsen gibt es demnach 5716 gemeldete Geflügelhaltungen. (bk)

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