Silberstadtbahn: Jetzt ist sie da

Das lange Warten hat ein Ende. Das Gefährt ist endlich in Freiberg eingetroffen. Noch im September soll es rollen.

Freiberg.

Was lange währt, geht manchmal ganz schnell. Eigentlich sollte die Silberstadtbahn, ein gemeinsames Projekt der Stadt Freiberg mit Gewerbetreibenden und dem Unternehmer Mike Pickran, der bereits in anderen Städten die Tourismuszüge fahren lässt, Mitte Mai auf Freibergs Straßen zu erleben sein. Dafür sollte eine solche Bahn aus Halle/Saale in die Silberstadt gebracht werden. Nicht nur Corona machte dem Ganzen bislang einen Strich durch die Rechnung. Weil ein sogenannter Hopp-Bus, der den Zug in Halle ersetzt, noch nicht zugelassen war, musste die Bahn an alter Wirkungsstätte weiter tuckern.

Seit Mittwoch aber ist sie vollständig an ihrem neuen Bestimmungsort angekommen. In vier Fuhren wurden zunächst die drei Waggons und schließlich die Zugmaschine hergebracht. Eine erste Probefahrt durch die Altstadt wurde bereits absolviert. Noch ist der Zug quietschgrün, und das bleibt zunächst auch so, damit er schnellstmöglich zum Einsatz kommt. "Noch im September soll er rollen", sagt Jörg Woidniok von der Stadtverwaltung. In der Winterpause dann will man ihm eine neue Lackierung verpassen. Ob sie blau sein wird oder ob aus dem Zug ein Silberpfeil werden soll, das bleibt noch ein Geheimnis.

Fertig sind jedoch schon die Tickets, die ab 14. September in der Tourist Information erhältlich sind. "Ein Teil davon ist gleichzeitig eine Ansichtskarte, die verschickt werden kann", erklärt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes Kultur-Stadt-Marketing. Gruppenfahrten sind im Reisebüro "Sonnenschein Reisen" von Ulrike Jurk zu verabreden.

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