Tödlicher A-4-Unfall: Polizei ermittelt noch

Siebenlehn.

Die Ermittlungen zu dem schweren Unfall am 20. August auf der A 4 bei Siebenlehn, bei dem ein 22-jähriger Erzgebirger tödlich verletzt worden ist, sind noch nicht abgeschlossen. Das sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz auf Anfrage. Das Gutachten, das den Hergang des Verkehrsunfalls genauer beleuchten und auch Auskunft über die Geschwindigkeit des Unfallautos geben soll, steht noch aus. Ein 30-jähriger Fahrer eines Mercedes CLS 63 AMG war bei offenbar hoher Geschwindigkeit wegen eines Reifenschadens nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der 557-PS-Wagen stieß gegen eine Leitplanke und prallte gegen einen Baum. Ein 22-Jähriger auf der Rückbank verstarb am Unfallort. Der Fahrer, eine 20-jährige Insassin und ein 27-jähriger Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Im betreffenden Autobahnabschnitt gilt kein Tempolimit. (hh)

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