Verein kümmert sich weiter um Jugendarbeit

Regenbogenbus erhält in diesem Jahr 5250 Euro von Stadt Großschirma

Großschirma.

Der Verein Regenbogenbus wird sich auch 2021 um die mobile Jugendarbeit in Großschirma kümmern. Das haben die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich beschlossen. Mit dem Verein hat Großschirma seit 2014 eine Vereinbarung abgeschlossen. In diesem Jahr übernimmt die Stadt Kosten in Höhe von 5250 Euro. In den vergangenen Monaten hatte es Debatten über die Jugendarbeit gegeben, denn derzeit gibt es nur noch zwei statt zuvor sechs Jugendklubs im Stadtgebiet. Eine Mitarbeiterin des Vereins stellte im März den Stadträten ihre Arbeit vor.

Zurück zur Mai-Ratssitzung: Auf die Kosten eingehend, sagte Rolf Weigand, der Chef der AfD-Stadtratsfraktion, dass er dem Regenbogenbusverein "keinen Freibrief" erteilen wolle. Seiner Ansicht nach sollten die Kosten auf 4000 Euro gedeckelt werden. Daraufhin erläuterte Hauptamtsleiterin Kathleen Recknagel, dass in dem Fall der Vertrag gekündigt und neu verhandelt werden müsste. Stadtrat Christian Schier (SPD/Grüne) erinnerte daran, dass der städtische Zuschuss für den Verein einst bei 10.000 Euro lag, also bereits fast halbiert wurde: "Wir sollten versuchen, die Jugendarbeit anzukurbeln. Dafür könnte der Verein die Stunden nutzen, die nicht in den beiden Klubs gebraucht werden." Auch Holger Pönitz (Freie Liste Reichenbach-Seifersdorf) sprach sich dafür aus, die Ausgaben in der jetzigen Höhe beizubehalten. "Beim nächsten Rapport des Vereins können wir das noch mal abgleichen."

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