Jetzt 5046 Corona-Infektionen in Sachsen und 194 Tote

Schritt für Schritt kehrt Sachsen in der Corona-Krise zur Normalität zurück. Die festgestellten Infektionen steigen schon seit Tagen nur noch in geringem Umfang. Nun dürfen etwa auch wieder Wahlen im Freistaat stattfinden.

Dresden (dpa/sn) - Die rasche Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen scheint vorerst gebremst. Am Donnerstag registrierte der Freistaat nur 17 neue Infektionen und einen Todesfall innerhalb eines Tages. Damit stieg die Gesamtzahl an nachgewiesenen Infizierten auf 5046 seit Beginn der Pandemie, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. 194 positiv getestete Menschen starben bislang. Die Mortalitätsrate - also der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der bestätigten Infektionsfälle - liegt weiter bei 3,8 Prozent.

Die Landkreise Görlitz, Leipzig und Nordsachsen meldeten keine Neuinfektion mehr, gleiches gilt für die Stadt Dresden. Am schwersten ist weiterhin der Landkreis Zwickau mit insgesamt 825 Infektionen und 46 Todesfällen betroffen. Dahinter rangieren Dresden und Leipzig mit je 595 Infektionen. In der Landeshauptstadt gab es bisher neun Todesfälle, in Leipzig zehn und in Chemnitz sechs. Nach dem Landkreis Zwickau hat der Erzgebirgskreis die meisten Corona-Toten zu beklagen - insgesamt 43. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass 4420 infizierte Menschen inzwischen genesen sind.

Ab diesem Freitag werden zahlreiche Einschränkungen in der Corona-Krise wieder aufgehoben. So dürfen etwa Restaurants und Hotels wieder öffnen. Auch Wahlen sind im Freistaat wieder möglich, wie Innenminister Roland Wöller (CDU) am Donnerstag bekanntgab. 26 Städte und Gemeinden können ihre bereits verschobenen Bürgermeisterwahlen nun zeitnah nachholen. Bisher sollten sie erst nach dem 20. September stattfinden.

«Für die Wahlberechtigten und unsere Kommunalpolitiker ist damit die Zeit des Abwartens vorbei», erklärte Wöller und sprach von einem «wichtigen Signal für die Demokratie». Mit Inkrafttreten der neuen Schutzverordnung des Landes an diesem Freitag seien auch Wahlveranstaltungen und das Sammeln von Unterstützungsunterschriften wieder gestattet. Voraussetzung sei die Einhaltung von Hygienevorschriften. Auch eine Urnenwahl ist möglich, eine Briefwahl nicht zwingend vorgeschrieben. Die Gemeinden sind aber angehalten, die Bürger verstärkt auf die Möglichkeit einer Briefwahl hinzuweisen. Termine für die Wahlen sollen die Gemeinderäte selbst festlegen.

 

 

 

Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    1
    1371270
    14.05.2020

    Genau das habe ich auch schon versucht zu erreichen, Quatschkopf. Die kumulativen Zahlen sind doch überhaupt nicht mehr von Interesse.

  • 9
    2
    quatschkopf
    14.05.2020

    Hallo. Schreibt doch bitte auch die Zahl der aktuell infizierten mit dazu. Das könnte die Überschrift nämlich auch lauten "Zahl der aktuell infizierten sinkt auf 432". Die Gesamtzahl ist ja eher zweitrangig.