Zeugenbefragungen: Volksverhetzung bei tödlichem Unfall

Cottbus/Dresden (dpa) - Nach dem Tod einer ägyptischen Gast-Studentin nach einem Autounfall treibt die Staatsanwaltschaft Cottbus ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Beleidigung voran. «Es werden weitere Zeugen vernommen», sagte Behördensprecherin Petra Hertwig am Donnerstag. Unter anderem kämen diese aus der Gruppe, mit der die Studentin kurz vor dem Unfall unterwegs war.

In der Nacht zu Karsamstag war die 22-Jährige in der Cottbuser Innenstadt auf eine Straße getreten, wo ein Auto entlang fuhr. Der 20 Jahre alte Fahrer aus Sachsen erfasste die junge Frau. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus und starb dort später.

Eine Zeugin hatte laut einem Artikel der «Lausitzer Rundschau» berichtet, dass Autoinsassen die Verletzte nach dem Unfall mit fremdenfeindlichen Parolen wüst beleidigt hätten. Daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf.

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