14 Millionen Eurofließen nach Weischlitz

Neben einer neuen Montagehalle entsteht mittelfristig auch ein neues Bürogebäude. Und die Geschäftsleitung hat noch mehr vor.

Weischlitz.

Mehr Platz, mehr Mitarbeiter, neue Aufgaben: Mit diesen Zielen hat die Ingenieurgesellschaft für allgemeine Maschinentechnik (IAMT) jetzt den Startschuss für den Ausbau des Hauptsitzes in Weischlitz gesetzt. Bis August 2019 entsteht zunächst eine neue Montagehalle, bestückt mit modernster Technik. Anschließend soll ein neues Büro- gebäude errichtet werden.

Insgesamt 14 Millionen Euro steckt das Unternehmen in den nächsten Jahren in den Standort - das bislang größte Investitionsprojekt der IAMT-Gruppe. "Es geht nicht nur um einen Grundstein, sondern um einen Meilenstein", sagte Volker Treichel, Geschäftsführender Gesellschafter, am Dienstag zur feierlichen Grundsteinlegung für die neue Montagehalle.

1992 in Zwickau gestartet, später in Plauen, nun in Weischlitz ansässig, beschäftigt die IAMT-Gruppe heute rund 250 Ingenieure und Techniker an zehn Standorten, davon etwa 160 am Hauptsitz in Weischlitz. Dort expandiert das Technologie-Unternehmen, dessen Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie kommen, gleich in mehrfacher Hinsicht. Zunächst einmal braucht die Firma mehr Platz für Mitarbeiter und die Erweiterung des Prüffeldes. Zugleich werden in Weischlitz Prüfstände entwickelt und montiert - auch hier expandiert IAMT. Ein weiteres Geschäftsfeld soll künftig die Montage von selbst entwickelten Fahrzeugachsen werden. Die dafür erforderliche Montagelinie entsteht nach Unternehmensangaben ebenfalls im Vogtland. "Wir sind nicht nur die verlängerte Werkbank, sondern Vordenker", sagte Volker Treichel. Reichlich Lob dafür gab's aus der Politik: "Eine großartige Leistung für den ländlichen Raum", nannte Landrat Rolf Keil (CDU) die Investitionen. "Ich bin glücklich mit der IAMT", sagte auch Bürgermeister Steffen Raab (Freie Wähler).

Einziger großer Knackpunkt: die schwierige Suche nach qualifiziertem Personal. Bereits jetzt bildet IAMT selbst aus, arbeiten mit Hochschulen und Universitäten zusammen, geht frühzeitig in Gymnasien. "Wir brauchen gute Mitarbeiter, sonst wird das Wachstum ausgebremst", sagte Treichel. Damit sich der Wohlfühlfaktor erhöht, ist die Errichtung einer neuen Kantine geplant. "Eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen", so Treichel. Für die Zukunft hat die Unternehmensleitung weitere Pläne in Weischlitz. So hat IAMT das Grundstück erworben, auf dem früher die Matratzenfabrik stand - dort könnte die nächste Halle entstehen.

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