Anklage gegen 20-Jährigen

Messerstecherei: Afghane muss sich verantworten

Plauen.

Im Falle der Messerstecherei vom 8. Oktober 2019 am Plauener Wendedenkmal hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Ein 20-jähriger Afghane muss sich in einem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit versuchtem Totschlag verantworten und in einem weiteren Fall wegen versuchten Totschlags. Das Verfahren läuft bei der Jugendkammer des Landgerichts Zwickau, so Ines Leonhardt, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Termine sind noch offen.

Der Afghane soll bei einem Streit zunächst einen jungen Syrer mit einem Messer verletzt haben. Ein Ukrainer ging offenbar dazwischen - und musste dafür teuer bezahlen. Der Afghane rammte dem 18-Jährigen ein Küchenmesser tief in den Rücken. Der Ukrainer wurde lebensbedrohlich verletzt und in einer Notoperation gerettet. Der Fall hatte auch deshalb für Aufsehen gesorgt, weil im Klinikum Polizeischutz für den Ukrainer angeordnet wurde.

Auch bei der Messerstecherei vom 18. Oktober, bei der ein Somalier ums Leben kam, stehen die Ermittlungen vor dem Abschluss. (ur)


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