Buchprojekt zum Jubiläum des Museums

Harmonikamuseum: Broschüre in Arbeit

Zwota.

Was 1986 als Heimatstube im traditionsreichen Ludwig-Haus am Hammerplatz begann, hat sich zur größten Harmonikasammlung in Sachsen entwickelt: 2021 kann das Harmonikamuseum Zwota auf sein 35-jähriges Bestehen blicken. Zum Jubiläum soll erstmals ein Museumsführer erscheinen, der in Text und Bild über die Geschichte und den Fundus informiert.

Die Nachfrage von Besuchern zur inzwischen 191-jährigen Geschichte der Harmonikaindustrie sei groß, machten Elke Eßbach und Ulrike Müller vom Zwotaer Museum auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins deutlich. Publikationen zur Geschichte der vogtländischen Harmonikaindustrie gibt es nur wenige. Der inzwischen verstorbene Klingenthaler Kurt Kauert hatte 2000 das Buch "Der Musikwinkel und die Harmonika" in der Publikationsreihe der Sächsischen Landesstelle für Volkskultur in Schneeberg herausgegeben. Es ist ebenso vergriffen, wie die Broschüre, die 2002 vom inzwischen aufgelösten Interessenverband der vogtländischen Harmonikaindustrie (IVH) zum 150-jährigen Jubiläum der Fertigung von Handharmonikas im Klingenthaler Raum veröffentlicht wurde - Mundharmonikas werden in Klingenthal seit mindestens 1829 gefertigt.

Zu den Autoren der Broschüre gehörte auch der Diplom-Physiker Gotthard Richter aus Markneukirchen, der darin erstmals einen Überblick über die in Klingenthal erbrachten wissenschaftlich-technischen Leistungen zur Entwicklung des Akkordeons gab.

Die geplante Broschüre zum Zwotaer Museum soll neben Industrie und Handwerk auch Musik berücksichtigen - mit dem Internationalen Klingenthaler Akkordeonwettbewerb und dem Festival Mundharmonika live. (tm)

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