Dem Weltfrieden gewidmet

Gewerkschaften und Parteien beginnen Maifeiertag mit Kundgebung am Albertplatz

Plauen.

Der Maifeiertag in Plauen begann am Mittwoch mit einer Kundgebung des Gewerkschaftsbundes DGB am Albertplatz. Einzelgewerkschaften wie IG Metall, Verdi und Erziehung und Wissenschaft sowie die Parteien Die Linke, SPD und Die Partei hatten Infostände aufgebaut. Die Band Nachtschicht aus Markneukirchen animierte zum Tanzen. Ihre Musik, Luftballons und Seifenblasen sorgten für eine entspannte, familiäre Atmosphäre.

Thomas Knabe von der IG Metall dankte dem Verein Colorido, der sich dafür stark gemacht habe, dass es am 1. Mai aus Plauen auch schöne und bunte Bilder gebe. Im Laufe des Vormittags trafen mehrere hundert Gäste ein und stimmten sich auf Gegenkundgebungen zum Aufmarsch der Rechtsextremisten ein. Matthias Eulitz, ehrenamtlicher Kreischef des DGB: "Es ist eine furchtbare, schreckliche Lüge, dass diese Leute die Interessen der Arbeiter vertreten würden. Die setzen auf Hass und Ausgrenzung. Probleme lassen sich aber nicht an und durch Grenzen lösen, sondern nur durch Zusammenhalt und Solidarität."


Der 1. Mai war vor genau 100 Jahren, 1919, erstmals als arbeitsfreier Tag begangen worden. Auf Beschluss der Weimarer Nationalversammlung war er damals "dem Gedanken des Weltfriedens, des Völkerbundes und des internationalen Arbeiterschutzes" gewidmet. (us)

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