Plauener Elsterufer soll attraktiver werden

Stege, Liegen, Wasserspielplatz, Radler-Rastpunkt oder regelmäßige Raftingtouren: Für Sommertouristen soll die Weiße Elster mehr bieten. Dazu gibt es nun einen Sieben-Punkte-Plan.

Plauen.

Einen Sieben-Punkte-Plan für die Förderung des Sommertourismus in Plauen hat die Stadtratsfraktion aus SPD, Grüne und Initiative Plauen vorgelegt. Die Stadtverwaltung soll demzufolge unter anderem prüfen, dem Zweckverband Talsperre Pöhl als Mitglied beizutreten und Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt durch den Verband mit vermarkten zu lassen sowie verstärkt Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten an und in der Weißen Elster zu schaffen. Stadtrat Eric Holtschke (SPD): "Die Elsterufer laden bereits jetzt viele Menschen zum Verweilen ein. Mit Stegen im Bereich Stadtbad und festverbauten Liegen kann dies noch attraktiver werden." Zu prüfen sei, ob ein fest installierter Wasserspielplatz oder ein Rastplatz für Radfahrer inklusive eines Infopunktes zur Stadt gebaut und ob regelmäßig Raftingtouren auf der Elster angeboten werden könnten.

Darüber hinaus regt die Fraktion eine "Erlebniskarte Plauen" an, mit der Touristen in den Sommermonaten "vergünstigten Eintritt in Freibäder, Freizeitanlagen, Museen und Theater" erhalten sollten. Laut Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger plant die Stadtverwaltung derzeit ohnehin eine Fortschreibung des Tourismuskonzeptes mit Hilfe einer Fachagentur. Die Ausschreibung dafür läuft, eine Auftragsvergabe ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Die Anregungen aus dem Antrag der Fraktion sollen in die Arbeit an dem Konzept einfließen und durch das zu beauftragende Fachbüro bewertet werden. Der Stadtratsausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing stimmte diesem Vorschlag zu. (us)

33 Kommentare

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  • 0
    3
    Ich1966
    29.10.2020

    der 8-Punkt kommt noch hinzu!

    Ich bin kein Plauener aber trotzdem.

    Soviel ich einmal gelesen habe soll
    hinter den Elsterterassen eine Art
    Park enstehen.

    Und in diesen Park paßt auch ein
    Motorikpark ,ligth, wie in Bad Elster.

    Vielleicht kann man auch das Östr
    eichische Original Modell etwas ,ab
    kupfern, so das man mit einheimi
    schen Firmen günstiger kommt.

    So ein Mororikpark hat etwas für
    jung&alt für den Körper&für den
    Geist!

  • 2
    6
    kgruenler
    29.10.2020

    Sehr gutes Vorhaben, dass man nur unterstützen kann.
    Stege und Liegen können ja so im Boden verankert werden, dass die auch im Falle eines Hochwassers nicht weggeschwämmt werden, anderenorts haben wir sowas schon gesehen (ich glaube Passau wars), in Edelstahl rostfrei.
    Nach Hochwasser wird das einfach gereinigt und ist wieder einsatzbereit. Was anderenorts Menschen Freude bereitet, sollte auch hier machbar sein.

  • 3
    2
    Tauchsieder
    29.10.2020

    Erstmals sollte man genau überlegen, ob man in die Überschwemmungsflächen der Elster Geld investieren will. Ein Hochwasser wie 2013 würde dort alles wieder wegräumen.
    Zweitens ist die Elster ein FFH-Gebiet und ist somit in seinem gesamten Flusslauf ein Schutzgebiet. Daraus ergeben sich wieder Tatsachen, die ein bauen erschweren(Stege etc.), wenn nicht sogar unmöglich machen.
    Drittens spielt hier auch der Hochwasserschutz eine entscheidende Rolle. Das Einbringen und/oder bauliche Veränderungen die im Abflussquerschnitt des Flusses liegen, da wird sicherlich die LTV ein Wörtchen mitreden.
    Letztendlich hat doch durch das Ausleiten von Wasser am "Vomagwehr" über den Mühlgraben eines bewirkt, bei wenig Wasserangebot der Elster liegt der Fluss im Stadtgebiet fast trocken. Hier hat die Stadt ja gönnerhafter Weise den Betrieb einer Wasserkraftturbine 2005 genehmigt. Die Auswirkungen kann sich jeder selbst ansehen.