Retter heiß auf neue Technik

Über einen neuen Mannschaftstransportwagen und Übungsgeräte freut sich die Pausaer Feuerwehr. Eine Firma hat sich dabei auf ganz besondere Weise ins Zeug gelegt.

Pausa.

Wolfgang Rauh ist glücklich: Der Chef der Pausaer Feuerwehr und sein Team haben einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. "Seit vorigem Jahr, als unser Pkw den Geist aufgegeben hatte, liefen die Planungen dafür, das Fahrzeug zu ersetzen", erinnerte sich Rauh bei der feierlichen Übergabe des neuen Wagens am Freitag. "Mit dem neuen Mannschaftswagen können wir acht Personen transportieren. Wir haben inzwischen 20 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, da braucht man ein Transportmittel." Mit einem Fahrzeug allein schaffe man es nicht mehr. Und auch wenn es geteilte Meinungen gegeben hätte, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr werde erleichtert.

Jonny Ansorge (CDU), Bürgermeister von Pausa-Mühltroff, blickte ebenso zurück: "Am 31. Mai im vorigen Jahr haben wir die Fördermittel bewilligt bekommen. Im Juli war die öffentliche Ausschreibung, und im August hat der Stadtrat den Kauf beschlossen." Eine Firma aus Forchheim hatte das beste Angebot unterbreitet. Im April wurde es von der Pausaer Wehr dort abgeholt. Knapp 40.000 Euro kostete der neue Mannschaftstransportwagen, davon sind 23.000 Euro Fördermittel. Die Schriftbeklebung lag in den Händen der Pausaer Airbrush-Künstlerin Alexandra Wermig.

Nagelneue Übungsfeuerlöschgeräte für Brandschutzübungen erhielt die Pausaer Feuerwehr außerdem von der Firma Linhardt, die in der Stadt seit 27 Jahren ansässig ist. "Uns verbindet eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt", sagte Werkleiter Schlapp. "Die Initiative für die Anschaffung der Übungsfeuerlöschgeräte war von unserem Mitarbeiter Tino Wohlleben ausgegangen", so Schlapp. Anfang habe er sich mit dem Gedanken an eine solche Investition schwergetan, zumal die Kosten immerhin bei 3280 Euro lagen. Aber Tino Wohlleben, Elektriker und im Betrieb Brandschutzbeauftragter, habe nicht lockergelassen. "Es ist eine sinnvolle Investition. Uns war aber bei dem Kauf auch wichtig, dass die Technik nicht nur bei uns rumsteht", sagte der Linhardt-Werkleiter. Deshalb habe man beschlossen, die Übungsfeuerlöschgeräte für Brandschutzübungen der Freiwilligen Feuerwehr zu spenden. "Mit der Übergabe ist der Wunsch verbunden, dass möglichst viele Pausaer Firmen die Geräte einsetzen und damit üben." Nicht nur in Pausa, sondern auch in den anderen Orten, befürwortete Wolfgang Rauh. "In Pausa aber werden wir mit den Übungsfeuerlöschgeräten anfangen." Zur Anschauung testeten die Retter gleich zur Übergabe am Freitag die neue Technik.

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