Brückenbau: Geduld nötig

Alte Überquerungen werden weiter genutzt

Zwickau.

Zwei Brücken, die längst abgerissen werden sollten, müssen noch eine Weile durchhalten. Das sagte jetzt Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) während einer Einwohnerversammlung im Norden der Stadt.

Sie bezog sich mit ihren Aussagen auf zwei Bauwerke in Schlunzig sowie in Crossen. Die neue Muldebrücke an der Schlunziger "Klatschschänke" hat zwar bereits deutlich sichtbare Formen angenommen, dennoch sagte die Stadtchefin, dassdie alte Überquerung der Mulde länger genutzt werden wird, als dasbisher geplant war. Es gebe dort derzeit einen Bauverzug, der sich durch Lieferprobleme begründet. Wie lange sich die Arbeiten noch hinziehen, könne sie momentan nicht sagen.

Geduld brauchen auch die Crossener, die schon seit Jahren auf einen Neubau der Mühlgrabenbrücke hoffen. Das Bauwerk ist bereits teilweise gesperrt. Auch dafür soll in unmittelbarer Nähe ein Ersatz geschaffen werden - allerdings nicht in den nächsten Monaten. Laut Oberbürgermeisterin möchte die Stadt noch in diesem Jahr einen Planungsauftrag auslösen - bis zum dritten Quartal 2020 soll dann feststehen, wie viel ein Neubau kostet. (sth)

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