Stadt hält an ihren Plänen zum Neubau einer Oberschule fest

Im Zwickauer Stadtteil Eckersbach stehen Investitionen in Kindereinrichtungen sowie ins Sport- forum auf der Agenda.

Zwickau.

Nur eine Woche nach dem Stadtspaziergang im Stadtteil Crossen hat Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) gemeinsam mit anfangs rund 50 Teilnehmern schon den nächsten Ortsteil erkundet: Eckersbach. Dabei kamen eine Reihe von Sanierungsvorhaben und Neubauprojekten zur Sprache.

Sportforum Eckersbach: In die "Alte Dame der Zwickauer Sporthallen" muss investiert werden. Während die Freiflächen, die Leichtathletikanlage und das Fußballstadion noch gut in Schuss sind, zeigen sich an der Halle Verschleißerscheinungen. "Das Dach wird jetzt instand gesetzt", sagte Findeiß. Auch am Parkett müsse dringend etwas gemacht werden. Einen Beschluss, wie es mit der Halle weitergeht, gibt es noch nicht. Derzeit wird von einer Sanierung ausgegangen. "Ich persönlich würde die Sanierung der Sporthalle gern in Verbindung mit dem Schulneubau sehen", sagte Findeiß.


Schulhausbau: Die Stadt Zwickau hält an ihren Plänen fest, in Eckersbach eine neue Oberschule zu bauen. Dazu ist das Areal der abgerissenen Gagarinschule reserviert. Das Geld dafür sei in der mittelfristigen Haushaltsplanung eingeplant, sagte Schulamtsleiter Marcel Kruppa. 11,4 Millionen Euro sollen in das Vorhaben investiert werden. Die Frage, ob denn eine Sanierung der alten Gagarinschule nicht besser gewesen wäre, kam von Teilnehmern. "Eine Sanierung wäre teurer geworden als ein Neubau", erklärte Findeiß. Eine völlig neue Schule könne zudem den heutigen Anforderungen angepasst werden.

Sport - und Spielanlagen: In die Flächengestaltung samt Spielgeräte für Kinder und Jugendliche an der Max-Planck-Straße hat die Stadt bisher 420.000 Euro investiert. Wie der Leiter des Garten- und Friedhofsamtes Jörg Voigtsberger sagte, ist die Gestaltung jedoch noch immer nicht abgeschlossen. Ein Teil der bestellten Spielgeräte konnten bisher nicht geliefert werden. "Wann diese geliefert werden, kann derzeit niemand sagen", sagte Voigtsberger. Daher konnte an der Anlage auch noch keine Endabnahme erfolgen. "Sie wird aber dennoch schon sehr gut genutzt", sagte Voigtsberger.

Kindertagesstätten: Traditionell spielen Kitas bei Stadtspaziergängen eine wichtige Rolle. Findeiß kündigte unter anderem an, dass am "Wichtelhaus" in den kommenden Jahren weitere Aufwertungsmaßnahmen erfolgen werden. Sanierungsarbeiten wurden in den Jahren 2020 und 2021 auch für die benachbarte Kneipp-Kita "Wassertröpfchen" angekündigt. Vorgestellt wurde auch der Neubau der Kita "Apfelbäumchen", der vor allem durch seine eigenwillige Architektur besticht. Er ähnelt einem aufgeschnittenem Apfel.

Neue Welt: Nicht mehr Eckersbach, aber Abschluss des Spaziergangs war das Konzert- und Ballhaus an der Leipziger Straße. Die Fassade wurde neu gestaltet, die Vorderfront an die historische Farbgebung angepasst. Grautöne mit rotem Schriftzug am Giebel.

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