Zwickauer nehmen sich Hitzefrei

Was tun bei Rekordtemperaturen am bisher heißesten Tag des Jahres? Wer konnte, wagte den Sprung ins kalte Nass.

Zwickau.

Es ist schon vorher viel geschrieben worden über den Dienstag als bisher heißesten Tag des Jahres. Wie bestellt zeigt dann das Thermometer im Freibad Crossen 37 Grad Celsius an - Rekord für 2018. Schwimmmeister Gerd Hochmuth (56) notiert die Zahl auf der Tafel, die am Bad aushängt. "Luft 37 Grad, Wasser 24 Grad", steht darauf. Genau richtig, um sich ordentlich abzukühlen. Die Hitzewelle schwemmt derzeit täglich mehr als 1000 Badegäste ins Crossener Bad.

Das hatte noch vor Wochen anders ausgesehen. Nachdem die "Freie Presse" über die unerklärliche Besucherflaute im Freibad berichtet hatte, widmeten sich Beiträge in mehreren Medien demselben Thema. Badchef Carol Forster wollte der Ursache auf den Grund gehen und startete im sozialen Netzwerk Facebook einen Aufruf, wonach Nutzer ihre Meinungen abgeben sollten, was es im Bad zu verbessern gebe. Die Vielzahl der Wortmeldungen will Forster auswerten und kündigt für die kommende Badesaison an, einiges davon umzusetzen. Man werde kleinere Veränderungen vornehmen. Infolge des großen Medienechos gingen offenbar in den vergangenen Tagen die Besucherzahlen deutlich nach oben.

Das Crossener Bad hat Sanierungsmaßnahmen vor, die voraussichtlich im September beginnen. Bis dahin hofft man, 22.000 Badegäste begrüßen zu können. (ael)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...