900.000-Euro-Radweg verkommt zur Schotterpiste

Baupfusch, Planungsfehler oder zu wenig Pflege? Fakt ist: Die sanierte Strecke im Preßnitztal wurde erst Ende 2013 eingeweiht. Doch schon jetzt weist der Belag Schäden auf - wie vorher befürchtet.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    fnor
    08.08.2017

    Der Schotter hat seine Tücken, so hat er bei mir schon einen platten Reifen verursacht. Der Radweg ist aber allgemein in keinem schlechten Zustand. Der Schotterbelag stört mich nicht, da sind einige Waldwege und die parallel verlaufende Straße teils wesentlich schlechter. Allerdings ist er nicht als kombinierter Fuß- und Radweg geeignet. Er ist oft sehr schmal, dass man Fußgänger oder entgegenkommende Radler nur sehr langsam gefahrlos passieren kann. Auch wächst er an einigen Stellen durch Bäume und Gras zu. Da fehlt es an Pflege, die Erde sollte vom Weg geschaufelt werden! Das Hauptproblem ist aber die mangelnde Ausschilderung. Als Ortsfremder finde ich ihn nicht sofort oder weiß nicht, dass ich parallel zur Straße von Steinbach fast bis Wolkenstein komme. Ab Niederschmiedeberg hat er eh so viele Unterbrechungen, dass man fast nur noch die Straße fährt. Dort ist auch ein Negativbeispiel für Asphalt, der so buckelig ist, dass man schon ein vollgefedertes Rad benötigt. Die durchgängige Befahrbarkeit bis Wolkenstein wäre mit persönlich viel wichtiger als einen asphaltierten Weg zu haben. Mit dem Asphalt kommen dann auch Inline-Skater (ich auch) und dann muss der Weg wesentlich breiter werden, damit alle ihn gefahrlos nutzen können.



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