Nachfolger für Schulleiter noch nicht in Sicht

Stellvertreter Uwe Reuther übernimmt vorerst die Geschäfte an der Marienberger Trebra-Oberschule

Marienberg.

Lehrermangel und Unterrichtsausfall sind allgegenwärtig. Doch auch die Schulleiterposten bereiten Probleme. Rektorenstellen bleiben in Sachsen unbesetzt. Auch für die Marienberger Oberschule "Heinrich von Trebra" ist das Landesschulamt seit dem Abschied von Wolfgang Härtel auf der Suche nach einen Nachfolger.

Nach 41 Jahren im Dienst verabschiedete er sich am 31. Januar in den Ruhestand. 1982 kam Härtel an die Bildungseinrichtung in der Bergstadt. 1990 übernahm er die Leitung. Wer nun sein Erbe antritt, ist weiterhin unklar - auch nach mehr als einem Monat, seitdem Härtel in den Ruhestand ging.

Vorerst übernimmt Uwe Reuther als ehemaliger Stellvertreter die geschäftsführende Schulleitung. Ihn wiederum vertritt Olaf Schaarschmidt. Beide werden diese Posten voraussichtlich bis Schuljahresende begleiten.

Und wie stehen die Chancen, dass die Rektorenstelle dauerhaft besetzt wird? "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt Uwe Reuther. Das Ausschreibungsverfahren sei im Gange. "Und es gibt Bewerbungen. Mehr weiß ich nicht", ergänzt der amtierende Leiter. Für die Personalien sei das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung zuständig. Sprecher Roman Schulz teilt mit: "Wir haben in Sachsen 1350 öffentliche Schulen. Bei im Schnitt 30 bis 50 ist die Schulleitung nicht besetzt - vor allem in der Übergangszeit. Es gibt Regionen, in denen es schwieriger ist, Nachfolger zu finden. Diese sind unterschiedlich beliebt." (rickh)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...