Erstes Street-Food-Festival lockt im April auf den Schlossplatz

Essen, Trinken, Musik: Ab Frühjahr lechzen viele Freiberger wieder nach Veranstaltungen im Freien. Da kommt das neue Format genau richtig.

Freiberg.

Im April wird es exotisch: Erstmals macht das Street Food Festival Station in Freiberg. An rund 60 verschiedenen Ständen können Besucher auf dem Schlossplatz hunderte frisch zubereitete Gerichte aus aller Welt probieren. Dazu zählen beispielsweise gebackenes Eis, Pulled Pork, raffinierte Burger, Insekten oder auch Krokodil- und Giraffen-Steaks. Dazu gibt es die passenden Weine oder verschiedene Craft Biere. Die Köche kommen aus ganz verschiedenen Ecken der Welt und bereiten typische Speisen aus ihren Heimatländern zu.

Freiberg reiht sich damit neben Städten wie Leipzig, Dresden und Erfurt ein, in denen das Street Food Festival Station macht. "Die Stadt hat für uns eine sehr attraktive Größe. Während in Dresden jedes Wochenende irgendwo etwas los ist, wird das Festival in Freiberg ein richtiges Highlight", sagt Daniel Heuer vom Veranstaltungsteam aus Magdeburg. Er rechnet mit etwa 10.000 Besuchern an drei Tagen. Günstig für Freiberg sei, dass das Festival immer auch Fanpublikum mitbringe, "also Leute, die auch mal 100 Kilometer fahren, um beim Festival dabei zu sein", erklärt er. Und diese Gäste bummelten dann auch mal durch die Geschäfte.

Für die Stadtverwaltung ist das Festival eine mehr als willkommene Bereicherung des Festjahres zum Jubiläum 850 Jahre Silberfunde in Freiberg. "Das Silberrausch-Jahr bot eine gute Gelegenheit, ein solches Event endlich einmal nach Freiberg zu holen", sagt David Bojack vom Amt für Kultur-Stadt-Marketing. "Die Stadt erhofft sich, ein neues Highlight für Freiberg zu schaffen, das sich langfristig etabliert."

Bojack zufolge ist an dem Wochenende auch ein langer Einkaufssamstag geplant. Die Innenstadthändler seien über "diese einzigartige Veranstaltung" informiert. Bojack: "Wir hoffen auf rege Beteiligung und eine Ladenöffnungszeit bis 18 Uhr."

Die Idee des Festivals sei durch viele Besuche in den USA entstanden, erzählt Organisator Heuer. "Wir haben beobachtet, dass die Gastronomie zunehmend zu den Leuten kommt, weil nach und nach Restaurants zugemacht haben." So entwickle sich zunehmend der Trend, an Food Trucks - oder auch Imbisswagen - Mittag zu essen. Street Food hat seinen Ursprung auch in Thailand, wo viele Menschen auf großen Straßenmärkten frisch zubereitete Speisen essen. Dass das Festival einen Nerv trifft, zeigt der Tournee-Plan. Heuer: "Von März bis Oktober sind wir zwischen Hamburg und Bayern jedes Wochenende unterwegs."

www.facebook.com/streetfoodfreiberg

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