Schulz wirbt für Investitionen: Ländlichen Raum fördern

Halsbrücke/Chemnitz (dpa) - Mehr Geld für Bildung, Forschung und junge Unternehmen: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in Sachsen für staatliche Investitionen besonders im ländlichen Raum geworben. Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung dürfe nicht nur auf die Städte schauen, sagte Schulz, der am Dienstag ein Zentrum für Weiterbildung und Umschulung in Halsbrücke besuchte und sich in Chemnitz über Wirtschaftsförderung informierte. Die SPD will bei der Bundestagswahl im September mit der Forderung nach einer Investitionspflicht für den Staat und einer Bildungsoffensive punkten.

Schulz kritisierte, dass nur noch jeder fünfte Betrieb in Deutschland ausbilde. Man müsse Unternehmen Mut machen, mehr Azubis einzustellen und etwa Berufsschulen in Zentren für Weiterqualifizierung ausbauen. Es gelte, das Image von Ausbildungsberufen zu bessern: «Der Respekt beginnt nicht beim Abiturienten.» Auch eine Mindest-Ausbildungsvergütung sei nötig.

Schulz besuchte das Bildungszentrum Saxonia, in dem Azubis neben der Arbeit im Betrieb und der Berufsschule lernen und das damit Betrieben die Ausbildungsarbeit abnimmt. In Chemnitz besichtigte der SPD-Politiker unter anderem das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik.

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