Rodeln: Hüfner denkt an Karriereende - Geisenberger plant noch nicht bis 2022

Rodlerin Tatjana Hüfner denkt nach der verpassten Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang an ihr Karriereende. "Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten und dann eine Entscheidung treffen. Das hat Zeit", sagte die Vancouver-Olympiasiegerin nach dem enttäuschenden vierten Platz beim Sieg ihrer Teamkollegin Natalie Geisenberger in der ARD.

Bei den Winterspielen 2022 in Peking "sieht man mich auf jeden Fall nicht mehr in der Bahn", sagte die 34-Jährige, das hatte sie auch zuvor schon angekündigt. Hüfner hat bei Olympischen Spielen einen kompletten Medaillensatz gewonnen. In Turin 2006 holte die achtmalige Weltmeisterin Bronze, nach Gold in Vancouver 2010 fuhr sie in Sotschi vor vier Jahren hinter Geisenberger zu Silber.

Geisenberger wollte sich in Pyeongchang nach ihrem Triumph noch nicht festlegen, ob sie in vier Jahren auch um ihr drittes olympisches Einzelgold kämpft. "Wir werden sehen", sagte sie: "Ich möchte von Saison zu Saison denken. Die Heim-Weltmeisterschaften 2019 in Winterberg sind mein nächstes Ziel. Ich will irgendwann selbst entscheiden, wann Schluss ist. Wann das ist, kann ich nicht sagen. Im Moment habe ich Spaß und bin fit."

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...