Alter Teich weicht mediterran anmutender Kräuterspirale

Gartenmeisterschaft: An zwei Wochenenden sollte die Idee umgesetzt werden. Gedauert hat das Ganze etwas länger.

DITTERSDORF.

Der alte Plastikteich im Garten von Simone und Kay Schubert in Dittersdorf war schon lange nicht mehr der große Hingucker, sollte schon im vergangenen Jahr abgebaut und der Erdboden bis auf die alten Gehölze eingeebnet werden. Doch dann kam Simone Schubert die Idee mit einer Kräuterspirale an gleicher Stelle, die ihr Mann im Frühjahr in Angriff genommen hat. Was sich zuerst als lockere Freizeitbeschäftigung auf ein oder zwei Wochenenden beschränken sollte, nahm dann fast drei Monate in Anspruch. Denn keine herkömmliche Pflanzspirale sollte in Hanglage die frischen Küchenkräuter liefern. "Die sehen zwar attraktiv aus, doch das Innere der Beetschnecke ist zum Gießen oder Unkraut jäten nur schwer erreichbar", erklärt Simone Schubert, die sich bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG) bewirbt.

Die Idee einer begehbaren Kräuterspirale war schnell geboren. Gegen den Uhrzeigersinn ansteigend unterschied sich das Projekt des Ehepaars auch in seiner Gestalt grundsätzlich von handelsüblichen Kräuterschnecken. Die Gesamtfläche wurde dem einstigen Teichumfang entsprechend ausgefüllt. Das Zentrum bildet der mit Mosaikstein gepflasterte Wendelgang entlang des Hochbeetes, in dem Petersilie, Thymian, Rosmarin, Schnittlauch, Oregano oder auch Bohnenkraut wachsen. Den Mittelpunkt markiert eine Säule, die bereits den Elektroanschluss für eine Leuchtkugel besitzt. Sie soll in den nächsten Tagen von Kay Schubert montiert werden. Das Areal läuft nierenförmig nach außen, wurde dort mit Lavastein ausgelegt und beherbergt die alten Pflanzen vom früheren Gartenteich wie Rhododendron, eine Konifere und Perückensträucher. "Durch die Sträucher vermittelt unsere Kräuterspirale den Eindruck, als gehöre sie schon immer in unseren Garten und bildet einen mediterran anmutenden Blickfang zu Füßen unserer Terrasse", so die Hobbygärtnerin. Derzeit hält sich das Unkraut in Grenzen, dafür muss Simone Schubert viel gießen. Das liege nicht nur am fehlenden Regen. Der Sandstein nimmt einen großen Teil des Wassers auf und gibt es nur zögerlich den Pflanzen zurück.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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