Brennstoffzelle und Wasserstoff: Erzgebirger wollen vorn dabei sein

Klimawandel, endliche Ressourcen: Die Welt sucht Alternativen zum Verbrennungsmotor und für die Energiegewinnung. Unternehmen aus der Region wollen den Strukturwandel nicht nur meistern, sondern aktiv gestalten.

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66 Kommentare
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  • 1
    0
    Haju
    13.10.2020

    Also in Frankreich selbst gibt es derzeit über 150 Wasserstoff-Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire stellte erst vor 5 Wochen Pläne vor, bis 2030 sieben Milliarden Euro zu investieren, um in Frankreich selbst solchen Wasserstoff herstellen zu können. Das Ziel sind 6,5 Gigawatt (GW) an Kapazitäten für Elektrolyse. (zum Vgl.: 1 Kernreaktor liefert ca. 1 GW)
    Woher der Strom dafür kommen soll? Nun, da darf man nicht auf den unangefochtenen Atom-Ausstiegs-Weltrekordler Deutschland schauen: 30 bereits abgeschaltete Reaktoren/ 6 laufen noch bis 2022 (selbst Ukraine - siehe Tschernobyl: 4/ 15 oder Japan - siehe Fukushima: 6/ 19)
    Quelle: „Kernenergie nach Ländern“ (wiki)

  • 3
    1
    Zeitungss
    13.10.2020

    @Haju: Noch einmal zum mitmeiseln, nichts gegen die Elektrotraktion. Es geht einzig und allein um den "Tank", dessen Größe und eine schnelle Befüllung. Das Fassungsvermögen der jetzigen "Tankbauart" wird bei "Druckbetankung" (Schnellladung) auf Dauer kleiner, was selbst Dauernutzer schon gemerkt haben oder auch nicht. Wasserstoff wäre zunächst eine brauchbare Lösung, für beide Varianten wird Strom gebraucht, wo der in Zukunft herkommt, verlassen wir uns auf das Wunschdenken der Grünen und die Welt funktioniert wieder problemlos.

  • 3
    1
    Haju
    12.10.2020

    @Zeitungss
    Ja, und für E-Flugzeuge sind die Akkus immer noch zu schwer. Und was Panzer anbelangt, ist die weltweite Dichte an Feld-Ladestationen immer noch viel zu dünn, als daß man da CO2-Neutralität bis 2030 erwarten könnte!

  • 2
    4
    Zeitungss
    12.10.2020

    Vielversprechend, bleibt dran.
    Wie grün der Wasserstoff wird werden wir sehen, bei den Flurförderfahrzeugen der neuesten Generation möchte den Anteil des Kohlestroms auch niemand wirklich wissen, Hauptsache Strom.

  • 3
    2
    Haju
    12.10.2020

    "bei der Mobilität (Pkw, Busse, Züge, Schiffe) - auch wenn es derzeit in Sachsen keine Handvoll Tankstellen gibt"//
    Mit Bussen (öffentlicher Nahverkehr) und Zügen müßte man anfangen - dann könnte es überall auch Wasserstofftankstellen geben, wo eben diese zu finden sind. Aber selbst die "Klimanotstandsgebiete" haben wohl eher Luftballonverbote u.ä. auf dem Schirm, oder?

  • 4
    0
    Nixnuzz
    12.10.2020

    Wow - hört sich unheimlich gut an! Wie ein Güterzug, an den ständig neue und verschiedene Wagons angehängt werden. Klasse! Nur die Lok - der Wasserstoff - der fehlt wohl noch? Auf welchem "Gleis" steht der noch?....Wie bei der Jagd: Bärenfell verteilt - aber Bär noch nicht geschossen! Oder gibt es "Zugfähige Anlagen mit überbordender Lagermenge bzw. Produktionskapazität"? Wird bei diesem Kongress auch die "H2-Gewinnung in ausreichender und bezahlbarer Menge" nicht nur diskutiert sondern Musterproduktionen vorgestellt?? Anlagen, die auch der kritischen Meinung des Erzgebirges standhalten?