Geburtenzahl in Bergstadt geht zurück

Freiberg rechnet mit deutlich weniger Babys - Trend aus den Vorjahren ist gebrochen

Freiberg.

Die Freiberger Stadtverwaltung rechnet in diesem Jahr mit 350 bis 370 Babys in der Stadt. "Das hohe Geburtenaufkommen aus den Vorjahren ist gebrochen", sagte Franziska Loose vom Amt für Bildung, Jugend und Soziales auf der jüngsten Stadtratssitzung. 2014 bis 2016 waren in Freiberg jeweils deutlich mehr als 400 neue Erdenbürger begrüßt worden. Wie die Amtsleiterin weiter sagte, hatte das Rathaus bei seiner Handlungsstrategie für die Kindertagesstätten dieses Jahr mit 378 Geburten gerechnet. In der Stadt gibt es nach Looses Worten derzeit 696 Krippen- und 1432 Kindergartenplätze; in den Horteinrichtungen könnten bis zu 1573 Mädchen und Jungen betreut werden. Die Auslastung liege bei 73,1 Prozent im Krippen-, 82,7 Prozent im Kindergarten- und 81,1 Prozent im Hortbereich. "Es gibt freie Kapazitäten im Bereich Krippe und Kindergarten", so die Amtsleiterin; die Belegung der Hortplätze richte sich nach den Schülerzahlen. Insgesamt sieht Loose in der Entwicklung eine Bestätigung für die Handlungsstrategien für Kindertageseinrichtungen der Stadt Freiberg. (fp)

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