Gemeinderat beschließt Haushaltssatzung

Großrückerswalde plant für die nächsten Jahre umfangreiche Projekte - Ort bald schuldenfrei

Großrückerswalde.

Die Gemeinderäte von Großrückerswalde haben in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig bei einer Enthaltung von André Rösch die Haushaltssatzung für 2019 abgesegnet. Damit fehlt nur noch die Bestätigung vom Landratsamt, damit das Zahlenwerk Rechtskraft erhält.

Kämmerer Heiko Lutter erläuterte während der Zusammenkunft der Volksvertreter, dass während der Auslegung des Haushalts im Rathaus niemand Einsicht nehmen wollte. Zudem seien keine Einsprüche oder Änderungswünsche eingegangen. Bereits in der vorangegangenen Sitzung war den Gemeinderäten der Entwurf vorgestellt worden.


Aus der Satzung geht hervor, dass die Gemeinde in den nächsten Jahren umfangreiche Projekte plant. Auf der noch freien Grünfläche im Gewerbegebiet Am Richterweg soll eine neue Kindertagesstätte und Krippe mit 50 Plätzen entstehen. Im Ortsteil Niederschmiedeberg wird mit dem ehemaligen Konsum eine Brache abgerissen. Der Besitzer habe in einem Schreiben an die Verwaltung nun signalisiert, das marode Gebäude für einen Euro an die Gemeinde zu verkaufen, sagte Bürgermeister Jörg Stephan (CDU). Zudem sollen die Schäden am Preßnitztal-Radweg beseitigt werden. Zu weiteren wichtigen Projekten gehören die Modernisierung des Rathauses, die Sanierung der Trauerhalle in Niederschmiedeberg sowie der Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses in Großrückerswalde, das künftig für den Bauhof mit genutzt werden soll. Ebenfalls vorbereitet werden soll der Breitband-Ausbau in den Ortsteilen Streckewalde und Wolfsberg. Ende 2020 sei die Gemeinde zudem schuldfrei, so Kämmerer Lutter. (rickh)

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