Größere Roboterspinne setzt Abbrucharbeit fort

Der Abriss der Esse auf dem Heizhausareal in Olbernhau musste in den vergangenen Tagen pausieren. Die Technik war dem verbliebenen Bauwerk nicht mehr gewachsen. Nun sollen die Arbeiten schnell voranschreiten.

Olbernhau.

In den vergangenen Tagen haben die Abrissarbeiten auf dem Heizhausgelände in Olbernhau pausiert - wegen technischer Probleme. Die Roboterspinne müsse ausgetauscht werden, erklärte Silke Braun von der Geschäftsleitung des Unternehmens Pro VA. Eine größere werde auf die Esse gesetzt.

Rund 65 Meter des ursprünglich 106 Meter hohen Bauwerkes stehen noch. Schon vor einiger Zeit wurde deutlich: Die Roboterspinne, sie trägt die Esse Stück für Stück kreisförmig ab, gerät zunehmend an ihre Grenzen. Laut Silke Braun erfolgten bereits Reparaturen. Die Ersatzteile zu beschaffen, sei nicht einfach gewesen. Inzwischen wurde sich darauf verständigt, eine größtere Roboterspinne einzusetzen. Dafür ist allerdings ein Kran nötig. Für ihn musste erst eine Sondererlaubnis besorgt werden. Es handelte sich aufgrund der Größe um einen Schwerlasttransport.

Beauftrag mit den Arbeiten ist ein Unternehmen aus Niedersachsen. Vonseiten der Firma hieß es, dass sich der Abriss aufwendiger gestaltet. Weil die Wände des Schornsteins unten dicker sind, erfordert es deutlich mehr Kraft, den Beton zu lösen. Gänzlich abgetragen wird die Esse durch den Roboter nicht. Rund 25 Meter sollen stehenbleiben. Ein Bagger mit langem Arm erledigt später den Rest.

Trotz der Probleme - zwischenzeitlich hielt auch ein Stromausfall die Arbeiten für einige Tage auf - geht der Essenabbruch zügig genug voran. Bis Anfang August sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Silke Braun will das Areal an der Dörfelstraße bis Ende August übergeben.

Auf dem Gelände soll ein moderner Aldi-Markt entstehen. Pro VA ist maßgeblich in den Abriss der Esse involviert, denn die Blechverarbeitungsfirma will sich erweitern. Sie benötigt die Fläche des alten Aldi-Standortes.

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