In eigener Sache

Jana Klameth, stellvertretende Chefredakteurin der "Freien Presse", über die Folgen der Coronakrise für die Lokalausgaben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Coronavirus hat unser Leben derzeit fest im Griff. Nicht nur, dass mehr oder weniger alle Veranstaltungen ausfallen, viele Geschäfte schließen, die Vereine ihre Treffen absagen und die Spielplätze nicht mehr betreten werden dürfen - auch wir als Pressehaus waren und sind gezwungen, die Zeitung ein kleines Stück den Gegebenheiten anzupassen. Deshalb erscheint Ihre "Freie Presse" derzeit nicht mehr mit 19 Lokalausgaben, sondern in fünf Regionen, in denen die wichtigsten Informationen aus dem Landkreis gebündelt werden. Jede der bisherigen Lokalausgaben bleibt jedoch mit mindestens einer Seite in diesen Regionalteilen erhalten, entsprechend ihrer Größe auch mit mehreren Seiten. Viele Leser haben dafür Verständnis geäußert, es gibt aber durchaus auch kritische Anrufe. Wir möchten deshalb allen versichern, dass nach dem Ende der Ausnahmesituation keine Region zu kurz kommen wird. Aber die derzeit angepassten Strukturen waren auch deshalb nötig, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, indem die Reporter stärker von zu Hause beziehungsweise in kleinen Gruppen arbeiten. Zudem ist das öffentliche Leben derzeit so sehr eingeschränkt, dass sich das natürlich auf die Berichterstattung auswirkt.

Sie können jedoch sicher sein, dass wir Sie auch unter den derzeitigen Umständen über alles Wichtige und Relevante in Ihrer Region aktuell, korrekt und kompetent informieren. Sollte Ihnen dennoch etwas fehlen, rufen Sie uns an - wir gehen Ihren Hinweisen und Anregungen gern nach. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!

Jana Klameth,

stellvertretende Chefredakteurin


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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

4Kommentare
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  • 1
    1
    Tokeah
    04.04.2020

    Ich kann die derzeitige Handhabe zum Auflegen und Verbreiten einer und der Nachrichten in dieser Form verstehen, allerdings gibt es immer wieder online aktualisierte Nachrichten über dem Verlauf von Corona in mehreren Ausführungen und Artikeln. Und trotz dieser Form sind Abweichungen zu sehen. Da Abstand wird aber nicht mehr dezimiert sondern aufrecht gehalten. Anpassungen finden nicht mehr oder vage statt. Das bringt den Eindruck, dass zwei oder drei jeweils für sich arbeiten. Die News abseits von Corona wirken und sind konzentrierter, in such geschlossener, was aber nachzuvollziehen ist, da Corona der vorderstehenste Themenverlauf ist, andere mit sich zieht.
    Mehr regionale Themen findet man online oder sekundär medial also zB TV.
    Möglicherweise sind die Arbeitsebenen hier anders verteilt.
    Ich hoffe, dass in einigen Wochen der Regionalteil und andere Bereiche wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken.
    Trotz der oft schmächtigeren Zeitung bezahle ich trotzdem weiter den gleichen Preis. Ohne zu meckern, ohne zu murren.

  • 1
    1
    Freigeist14
    04.04.2020

    fnor@ Was soll denn die Zeitung auch groß aufmachen ,wenn NICHTS passiert , außer Corona hier , Corona da ? Es passiert sogar so wenig ,daß wir jeden Tag ausführlich über die Befindlichkeiten des US-Präsidenten informiert werden . Ich nehme an ,nächste Woche ist der Premier von Kanada dran .

  • 2
    2
    fnor
    03.04.2020

    Sollte dauerhaft der Regionalteil so dünn ausfallen, kann man sich das Abo sparen. Nachrichten aus Sachsen, Deutschland, Sport und Wetter bekommt man aus dem TV. Das auch noch schneller. Aktuell lese ich keine Zeitung mehr nur ein bisschen online, da eh nur noch Corona drin steht und ansonsten das Leben still steht und es damit nichts regionales zu berichten gibt. Der Blick über den Tellerrand ist gut. Aber bitte nicht die Mahlzeit auf dem eigenen Teller vergessen.

  • 10
    3
    SteffenMohaupt
    24.03.2020

    Als längjährige Leser der Freien Presse begrüßen wir die neue Struktur der Regionalberichterstattung sehr. Damit bekommt man als Vogtländer auch mal einen Blick "über den Tellerrand hinaus". Außerdem werden die Nachichten etwas mehr auf das Wesentliche gebündelt. Auch wenn diese Form der Zeitungsausgabe durch die Corona-Epidemie bedingt ist, sollte die Freie Presse überlegen, ob es nach Beendigung der Einschränkungen nicht in einem ähnlicher Format weitergehen könnte.