Neuer Verkehrsärger nach Vollsperrung

Die Annaberger Straße in Marienberg wird am Montag freigegeben. Die Verkehrslage in und um der Bergstadt bleibt dennoch angespannt.

Marienberg.

Mit einem Monat Verzögerung wird am Montag die Vollsperrung der Annaberger Straße in Marienberg aufgehoben. Das bestätigt Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer. In dem Bereich hat das Einkaufsgebiet an der Hanischallee eine neue Zufahrt erhalten. Nach der Freigabe zu Wochenbeginn seien nur noch kleinere Restarbeiten notwendig. Doch die Baustelle hätte keinen Tag länger dauern dürfen. Denn es folgen nahtlos die nächsten Verkehrseinschränkungen.

Ab Montag wird die B 174 aus Richtung Chemnitz im Abschnitt zwischen Heinzebank und Abfahrt nach Lauterbach voll gesperrt. Es müsse ein sogenannter Dünnschichtbelag als neue Verschleißschicht aufgetragen werden, erklärt Landratsamtssprecher André Beuthner. Bis einschließlich 31. August tragen Arbeiter auf dem Abschnitt etwa einen Zentimeter Asphalt ab und ziehen neuen auf. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 270.000 Euro. Zwar wird der Verkehr aus Reitzenhain nach Chemnitz in dieser Zeit als Einbahnstraße durch die Baustelle geleitet. Aus Zschopau hingegen erfolgt die Umleitung in Richtung Reitzenhain von der Heinzebank auf die B 101 nach Wolkenstein, weiter über die B 171, die Straße am Flugplatz bis zur B 174. Die Straße am Flugplatz wird dabei als Einbahnstraße ausgewiesen. Aufgrund der aktuellen Vollsperrung der Annaberger Straße erfolgt auf diesem Abschnitt die Einbahnstraßenregelung bislang genau in Gegenrichtung. Nach Olbernhau wird der Verkehr wiederum ab Heinzebank über Pockau und Blumenau umgeleitet.


Und der nächste Verkehrsärger folgt bereits wenige Tage nach Ende dieser Baustelle. Es sei vorgesehen, dass der rund zwei Kilometer lange Abschnitt der S 221 zwischen Marienberg und Großrückerswalde vom 4. September bis 11. Oktober komplett gesperrt wird, bestätigt Isabel Pfeiffer, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Die schon mehrfach geflickte Schlaglochpiste soll für etwa 370.000 Euro einen neuen Belag erhalten. Lediglich den Linienbussen werde die Zufahrt bis zum Kärrnerweg/Flugplatzstraße ermöglicht.

Die Lasuv-Pläne sehen vor, dass der normale Verkehr über Marienberg, die B 171 nach Wolkenstein, die B 101 bis Schönbrunn, weiter über Streckewalde nach Großrückerswalde umgeleitet wird. Das sei aber nur der aktuelle Vorschlag, betont Pfeiffer. Eine endgültige Festlegung stehe noch aus.

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