Sanierung der Hauptstraße soll 2020 beginnen

Arbeiten im Olbernhauer Ortsteil Blumenau werden nun vorbereitet

Olbernhau.

Im kommenden Jahr soll die von Schlaglöchern und Rissen übersäte Hauptstraße im Olbernhauer Ortsteil Blumenau erneuert werden. Das sagte Bürgermeister Heinz-Peter Haustein (FDP) gegenüber "Freie Presse". Der Baustart sei für Frühjahr 2020 vorgesehen. Nach Fertigstellung der Planung soll im Herbst die Ausschreibung erfolgen, sodass spätestens im Winter die Firmen beauftragt werden können, zeigte er den Zeitplan auf. Die Stadt bereitet die Sanierung anstelle des für die Staatsstraße zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) vor. Grund sei Personalmangel beim Lasuv, erklärte Haustein. Eine Vereinbarung wurde abgeschlossen.

Der Bürgermeister hofft, dass der rund drei Kilometer lange Abschnitt 2020 fertiggestellt werden kann. Andernfalls müssten die Arbeiten im Folgejahr beendet werden. Auf die Autofahrer kommen Einschränkungen zu. Denn eine Vollsperrung ist notwendig.

Angedacht sei eine erweiterte Straßensanierung, sagte Haustein. Soll heißen: Eine neue Straßendecke wird aufgebracht. Dort, wo es der Zustand erfordert, erneuern die Arbeiter Teile des Aufbaus und zum Beispiel Durchlässe. Ein grundhafter Ausbau ist demzufolge aktuell nicht geplant. Allein für die Straße seien Kosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro vorgesehen, so der Bürgermeister. Olbernhau muss das Geld nicht auslegen. "Die Abrechnung läuft direkt über das Lasuv." Zudem werden der Gehweg verbessert und die Straßenbeleuchtung modernisiert. Für diese Kosten, ihre Höhe steht noch nicht genau fest, kommt die Stadt selbst auf.

Auf der Hauptstraße finden sich zahlreiche Schlaglöcher und Risse. Seit Jahren fordern die Blumenauer, dass sie erneuert wird. Bei der Straße handelt es sich um eine wichtige Verbindung zur Olbernhauer Innenstadt. Viele Blumenauer versuchen, die schlimmsten Abschnitte zu umfahren. Ein grundhafter Ausbau scheiterte bislang an den gesetzlichen Bestimmungen. So teilte das Lasuv vor mehr als einem Jahr mit, dass etwa wasserrechtliche Belange zu verhandeln seien. Da die Situation kompliziert ist und eine Klärung viel Zeit benötigt, wurde sich als Lösung für die kommenden Jahre auf die Sanierung verständigt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...