Schulsanierung: Leistungen vergeben

Ein Dresdner Büro steuert künftig das Projekt. Aus Sicht der Stadt sollen somit die Kosten gering gehalten werden.

Lengefeld.

An der Oberschule in Lengefeld werden auch künftig die Handwerker zu Gange sein - in absehbarer Zeit mit schwerem Gerät. Denn die Stadt ist mit ihrem Vorhaben, das Gebäude mit einem Anbau zu versehen, ein weiteren Schritt vorangekommen.

In der jüngsten Sitzung des Pockau-Lengefelder Stadtrates konnte die Projektsteuerung vergeben werden. Die Volksvertreter folgten dabei einstimmig dem Vorschlag des Bauamtes, den Auftrag einem Dresdner Planungsbüro zu übertragen. Das Unternehmen aus der Landeshauptstadt wird künftig die Arbeiten auf der Baustelle planen und überwachen. Die Kosten der Leistung belaufen sich auf rund 103.000 Euro. Doch noch gilt der Beschluss unter Vorbehalt. Der ursprüngliche Antrag bei der Sächsischen Aufbaubank war bereits am 31. August 2018 gestellt worden. Nachdem sich die Kostenschätzung für das Projekt verändert hatten, musste Pockau-Lengefeld den Antrag nachjustieren. Ein endgültiger Bescheid steht noch aus. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass auch der geänderte Antrag positiv beschieden wird. "Das Vorhaben wird uns noch eine Weile beschäftigen", sagte Bürgermeister Ingolf Wappler am Rande der Sitzung.

Die Stadt plant einen Anbau an die Grund- und Oberschule. In dem neuen Gebäudeteil sollen künftig Klassenzimmer sowie die Mensa untergebracht werden. Bereits in den Sommerferien hat Pockau-Lengefeld Sanierungsarbeiten an der Einrichtung umgesetzt. Insgesamt wurden in insgesamt zehn Klassenzimmer unter anderem Bodenbelag und sanitäre Einrichtungen erneuert sowie die Wände neu gemalt.

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