Stadt stellt weiter auf LED-Technik um

Marienberger Ausschuss trifft Beschlüsse für neue Straßenbeleuchtung

Marienberg.

Die Stadt Marienberg rüstet die Straßenbeleuchtung in der Bergstadt und ihren Ortsteilen weiter mit moderner, energiesparender LED-Technik aus. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt einen sechsstelligen Betrag. Mindestens 266.000 Euro sind notwendig. Die Stadträte haben hierfür in ihrer jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses die Weichen gestellt. Für vier Straßenabschnitte wurden einstimmig die dafür notwendigen Leuchten ausgewählt.

Demnach soll am Heideweg in Ansprung auf etwa 700 Metern Länge eine Straßenbeleuchtungen mit Erdverkabelung errichtet werden, erläutert Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Dafür sind elf Laternen mit LED-Technik vorgesehen. Das Projekt wird mithilfe des Leaderprogramms der EU gefördert. Die Bauaufträge sollen nun ausgeschrieben werden. Die Kosten betragen voraussichtlich 52.000 Euro.


In Satzung ist bereits der zweite Bauabschnitt auf der Satzunger Hauptstraße erfolgt. Nach der Deckensanierung im Auftrag des Landkreises will die Stadt nun auch die Straßenlaternen von der Hausnummer 25 ausgehend auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern bis zum Ortsausgang erneuern. Bei den vorgesehenen Abständen werden 37 neue Leuchten gesetzt. Kostenschätzung: 114.000 Euro, teilt Heike Dachselt, Kämmerin der Bergstadt, mit.

Weitere rund 100.000 Euro sind geplant, um auf dem 940 Meter langen Abschnitt des Stangenwegs in den Ortsteilen Gebirge und Pobershau eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung mit 15 Laternen zu bauen. Schließlich müssen für die geplante Erschließung und Erweiterung des Eigenheimstandort "Am Goldkindstein" die vorhandenen Straßenlaternen umgesetzt werden, erklärt Oberbürgermeister Heinrich. Aufgrund des Alters sollen die Leuchten jedoch nicht wieder verwendet, sondern durch LED-Technik ersetzt werden. Die Kosten hierfür liegen der Stadt nicht vor, da die Stadtwerke Marienberg die Ausrüstung der Straßenlaternen übernehmen.

Da Bauland in und um Marienberg rar ist, hatte der Rat bereits Anfang dieses Jahres beschlossen, das 100-prozentige Tochterunternehmen der Stadt mit der Erschließung und Vermarktung der Fläche zwischen Fliederweg und Am Goldkindstein, wo eine Baracke abgerissen werden soll, zu beauftragen. Voraussichtlich vier neue Grundstücke können in der Siedlung entstehen.

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