Stadtrat folgt Bürgerwillen und lehnt neue Windräder ab

Olbernhaus Volksvertreter sprechen sich gegen die Pläne aus, die den Abriss und Neubau von Windkraftanlagen nahe Dittmannsdorf vorsehen. Doch entschieden ist damit noch nichts.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    Christian1984
    10.09.2020

    @FtW:
    Ich habe Ihren Beitrag korrekt gelesen. Sie unterstellen den Anwohnern eine unsachliche Argumentation. Woher wissen Sie das? Haben Sie mit den Menschen vor Ort gesprochen? Sie widerlegen diese ja nicht, sondern leugnen die Problematik bzw. tun dies als Wutbürgergeschrei ab: (Wertverlust der Grundstücke, Lärmbelästigung).

    Der Begriff "grünes Dogma" mag für Sie unsachlich oder Nonsens sein. Ich hingegen besitze nicht den moralisierenden Hochmut einem jeden zu unterstellen, er möchte in "Dreck, Müll und Gestank" (ihr Argument) leben, nur weil er den intensiven Ausbau der Windenergie ablehnt. Soviel vielleicht zur Sachlichkeit...

    Es ist genau diese Art von Unterstellungen sowie das vorgetäuschte Mitspracherecht, was den Widerstand im ländlichen Raum gegen den Winenergieausbau wachsen lässt. Man sollte die Meinung der Anwohner nicht nur dann respektieren, wenn Sie der eigenen entspricht.

  • 3
    4
    Tauchsieder
    10.09.2020

    ! "From......"", eher peinlich !

  • 3
    6
    FromtheWastelands
    10.09.2020

    @Christian
    Nein, in so einem Ort hab ich nie gewohnt, aber meine Freundin und sie hatte Windräder in Sicht- und Hörweite. Und wie Sie sich wohl denken können war ich bei ihr länger als 5 Minuten, ich kann mir also eine fundierte Meinung anmaßen.

    Wenn Sie meinen Beitrag richtig gelesen haben sollten Sie bemerkt haben das ich weder Bürgerbeteiligung noch kritische Diskussion in Frage stelle. Wenn jemand gegen Windräder protestiert hat er gehört zu werden, genauso wie derjenige, der dafür ist oder dem Ganzen gleichgültig gegenüber steht.
    Ich erwarte aber klare, nachvollziehbare und begründete Argumente, stattdessen höre oder lese ich immer nur Sachen wie ich sie aufgeführt habe, garniert mit Unsachlichkeiten aus der "Das muß man doch noch sagen dürfen!"-Ecke.

    Zitat:"Wird demokratisches Mitsprachrecht jetzt schon am grünen Dogma festgemacht?"Zitatende.
    Exakt das habe ich mit Wutbürgergeschrei gemeint. Was soll das, warum mussten Sie ihrem vernünftig und argumentativ geschriebenen Kommentar so einen überflüssigen, populistischen Nonsens hinterherschieben.

    Und zum "grünen Dogma", manche leben vielleicht gerne in Dreck, Müll und Gestank, ich hingegen schätze saubere Luft und eine intakte Umwelt. Und die erhalten wir nicht indem wir uns der Zukunft verweigern.

  • 4
    2
    Christian1984
    10.09.2020

    @FtW:
    Ich kenne die Situation aus dem Osten Thüringens. Dort sind manche Regionen in der Gegend um Schmölln förmlich von Windanlagen eingekreist worden. Alle mitunter recht nah an den einzelnen Siedlungen errichtet. Die Menschen hatten früher die Abraumhalden der Wismut vor der Tür und heute den Windpark.

    Sicher Lärmbelästigung ist immer sehr individuell und wenn Sie es persönlich nicht stört, dann bitte.

    Ihrem Beitrag entnehme ich aber, dass Sie selbst nie in einer solchen Ortschaft gewohnt haben. Mal eben dran vorbeifahren ist ja noch mal etwas anderes als dort zu leben. Und wenn die Anwohner damit ein Problem haben, dann verdienen diese gehört zu werden.
    Wer dann einfach drüber wegfährt nach dem Motto: "Stellt euch mal nicht so an!", der hat das Thema Bürgerbeteiligung nicht verstanden.

    Warum sollten die Anwohner denn weniger Gehör finden als z.B. die Anhänger von Fridays for Future oder die gewaltbereiten Besetzer des Hambacher Forstes? Wird demokratisches Mitsprachrecht jetzt schon am grünen Dogma festgemacht?

  • 4
    3
    Tauchsieder
    10.09.2020

    Richtig "Chris.......", drei Anlagen bedeuten einen Windpark. Damit ohne größere Schwierigkeiten erweiterbar auf ...(?)...!
    Wer solche Äußerungen tätigt wie "From......." Zitat: "Letztenendes mal etwas zum drüber nachdenken. Windkraftanlagen und Solarzellen liefern kontinuierlich Strom, können Monate oder Jahre ohne Wartung oder Kontrolle laufen" Zitat Ende, der muss sich nicht wundern, wenn keine "funktionierende"(was immer dies bedeutet) Diskussion mehr stattfindet. Solche Äußerungen disqualifizieren eigentlich schon denjenigen, der sie geäußert hat. Auf dieser Basis kann es keine Diskussion geben. Auf die anderen Behauptungen muss man gar nicht erst eingehen.

  • 6
    8
    FromtheWastelands
    10.09.2020

    @Christian
    Nö, würde es nicht. Als meine Freundin noch in einem Dorf gewohnt hat bin ich auf dem Weg zu ihr an ca. 20 Anlagen vorbeigefahren und beim Spazieren sind wir manchmal direkt dran vorbei gelaufen. Und wie Sie sehen haben wir es überlebt und erfreuen uns bester Gesundheit.

    Ich verstehe ums Verrecken nicht was an den Anlagen so schlimm sein soll, das sogenannte Bürgerinitiativen derart hysterisch dagegen anschreien, wie es häufig der Fall ist. Das solche Bauvorhaben diskutiert und kritisch begleitet werden sollten steht außer Frage, genauso das Unternehmen sich Fragen und Diskussionen stellen sollten. Bedauerlicherweise werden aber inzwischen, wann immer es um Windkraft geht, fast nur noch längst widerlegter Unsinn und unglaubwürdige Wutbürgerargumente ins Feld geführt.

    Lärmbelästigung - gibts keine, in jedem Fall nicht auf die Entfernung zwischen Wohnhäusern und den Anlagen.
    Tote Insekten und Vögel - die Pestizide auf unseren Feldern bringen mehr davon um als es Windmühlen je könnten.
    Wertminderung der Grundstücke - Lächerlich, kein Mensch würde einen Kauf in Frage stellen weil er ein paar Windmühlen in Sichtweite hat. Und seit wann sind alle so besorgt um den Wert ihrer Grundstücke? Wollen die alle verkaufen? Und warum stören sie sich nicht an schlechter Verkehrsanbindung, lahmem Internet dürftigem kulturellen Angebot, geringen Löhnen, dem Gestank gegüllter Felder, etc Dingen die den Wert eines Grundstücks viel mehr mindern als es eine Windmühle je könnte.

    Schade, das zu diesem Thema praktisch keine funktionierende Diskussion mehr möglich ist und zwangsläufig immer alles in Wutbürgergeschrei ausartet und man leider, wie auch bei anderen aktuellen gesellschaftlichen Fragen, den anderen nur noch als Feind sieht und die blödsinnigsten "Argumente" wie Gesinnungsdiktatur, DDR 2.0 und anderen Irrsinn ins Feld führt.

    Letztenendes mal etwas zum drüber nachdenken. Windkraftanlagen und Solarzellen liefern kontinuierlich Strom, können Monate oder Jahre ohne Wartung oder Kontrolle laufen. Ein Kohle- oder Atomkraftwerk braucht permanente Bedienung, Überwachung, Kontrolle von mehreren Dutzend Menschen.
    Im Falle einer Krise wie etwa einer umgehenden Seuche (und das kann auch sowas wie Ebola oder die Pest sein) oder einer Überschwemmung, was ist wohl die sicherere und zuverlässigere Art der Energiegewinnung?

  • 5
    7
    Inke
    09.09.2020

    Man hätte ja dem Konzernriesen aus dem fernen Großrückerswalde ein Schnippchen schlagen können. Alte Anlagen weg, kleine neuere Anlagen als Bürgerwindpark mit Einlagenbeteiligung hinstellen. Aber zum Glück hat man ja den Stadtrat gut im Griff. "Solchen Mist brauchen wir hier nicht." Wer doch dafür ist, der wird geteert, gefedert und wer weiß was noch.

  • 9
    5
    Christian1984
    09.09.2020

    @FtW: Die Menschen, welche wegen dem Braunkohlebergbau ihre Heimat verlieren werden zumindest finanziell großzügig entschädigt. Es ist nie schön, wenn man die gewachsene Umgebung verliert. Aber warum müssen dann andere zudem unter dem Windkraftausbau leiden?
    Und es geht ja auch nicht nur um diese drei Neubauten. Wenn die Planung weiterhin so umgesetzt wird, werden im Erzgebirge manche Orte förmlich von Windrädern eingekreist werden. Würde mich als Anwohner auch stören - Sie nicht?

  • 10
    15
    FromtheWastelands
    09.09.2020

    @Inke
    Ja eben, wirklich unerhört! Die sollen sich ein Beispiel an großen Menschenfreunden wie RWE nehmen, die sogar ganze Dörfer wegbaggern damit sich deren Bewohner beim Rasenmähen nicht so anstrengen müssen.

    @Malleo
    Kriegen Sie eigentlich mal ein Argument zustande oder fällt Ihnen außer persönlichen Angriffen nichts ein?

  • 12
    13
    Inke
    09.09.2020

    "Die machen das nicht wegen der Umwelt, sondern um Geld zu verdienen."

    Geld mit Energieerzeugung verdienen? Wo gibts denn sowas? Doch nicht im schönen Erzgebirge! Und dann auch noch dabei helfen, das Gesetz (!) zur Energiewende umzusetzen. Unglaublich!

  • 16
    4
    Inke
    09.09.2020

    "Die machen das nicht wegen der Umwelt, sondern um Geld zu verdienen."

  • 22
    10
    Malleo
    09.09.2020

    from
    Ihre Kommentare sind ebenfalls abgegähnt..
    Sie wohnen sicher mitten in einer Stadt?

  • 12
    23
    FromtheWastelands
    09.09.2020

    Irgendwelche "Bürgerinitiativen", die immer mit den selben abgegähnten, unsinnigen Argumenten daherkommen sind kein Bürgerwille.
    Die Gemeindevertreter haben wohl Angst bei den nächsten Wahlen Stimmen einzubüßen.
    Wird nicht immer noch ein Atommüllendlager gesucht? Vielleicht würde das den Gemeinden eher zusagen statt so ein doofer Windpark.