Urteil - Bewährungsstrafe für Unternehmer

Erfurt/Chemnitz.

Ein 40-jähriger Geschäftsführer eines Fuhrunternehmens aus dem Erzgebirgskreis ist vom Amtsgericht in Chemnitz zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Die Vollstreckung ist zur Bewährung ausgesetzt. Das teilte gestern das Hauptzollamt Erfurt mit. Dem inzwischen rechtskräftig Verurteilten konnte in der Hauptverhandlung demnach unter anderem nachgewiesen werden, dass er von August 2010 bis Dezember 2012 mehrere Arbeitnehmer beschäftigt hatte, ohne diese ordnungsgemäß bei den Sozialkassen anzumelden. Stattdessen traten die für das Unternehmen tätigen Beschäftigten als Subunternehmer auf. Durch die Beschäftigung dieser Arbeitnehmer als sogenannte Scheinselbstständige sei den Sozialkassen ein Schaden von mehr als 130.000 Euro entstanden, so das Hauptzollamt.bz

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