Bernsdorf als Warnung

Über die Corona-Fälle im Landkreis Zwickau

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

11Kommentare
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  • 4
    1
    Inke
    25.03.2020

    @BertaH: Woher kommt Ihre Sicherheit, dass Corona hier niemals so viele Opfer fordern wird, wie es bei Influenza war? Es gibt noch keinen Impfstoff wie gegen Influenza. Ist Ihnen das bewusst? Das Virus kann sich ebenso weiter verändern, dann trifft es vielleicht auch mehr jüngere Menschen wenn es ganz dumm kommt. In Italien sind bereits über 7500 Todesopfer innerhalb weniger Wochen zu beklagen. Kennen Sie Nachrichten aus offiziellen Quellen, dass die Gesundheitsversorgung wegen Influenza irgendwo auf der Welt kollabiert ist? Dass Krematorien die Verbrennung der Toten kaum noch bewältigen können? Dass in Kliniken eine Auswahl der Patienten mit den besten Überlebenschancen stattfinden muss? Erkennen Sie die Unterschiede? Keine Volkswirtschaft der Welt würde freiwillig eine solche Talfahrt in Kauf nehmen, wenn es nicht die einzige Möglichkeit zur Bekämpfung der Gefahren wäre.

  • 7
    1
    ChWtr
    25.03.2020

    Ich kann @Inke wieder einmal nur unterstützen und sagen: richtig! Vor allem den letzte Satz trage ich ausdrücklich mit. Aber wie das immer "so schön" ist, Denkweisen sind unterschiedlich - manche schreiben in verschiedenen Themen pathetisch, dass "die Gedanken frei sind". Wenn dem so ist, dann sollten sich einige mal Gedanken darum machen, weshalb der Bund und die Länder solche restriktiven Maßnahmen ergreifen musste. Zusätzlich wird noch rumgejammert wegen dem Eingriff in die sogenannten Grundrechte. Die Spezies Mensch ist schon ein merkwürdiges Exemplar.

  • 8
    1
    acals
    25.03.2020

    Mittlerweile, d.h. gestern, wurde der italienische Patient Nr. 1 geheilt entlassen. Eigentlich kein echter grund zur mitteilung - aber wer hier meint das die > 80 gleich abtreten sollen offeriert durchaus faszinierende Einblicke in sein Seelenleben.

    Nr 1 ist 38 Jahre, und hat sich als passionierter Ausdauersportler (aktuell war es Skilanglauf) doch dem Virus länger beugen müssen. Als er nach einigen Tagen Koma erwachte, intubiert und steril eingepackt, dazu ohne menschliches Angesicht zusehen - sagt er hätte er fast aufgegeben. Nach 3 Wochen Kampf ist er aber durch - und kann nun endlich zu seiner frau die hochschwanger ist.

  • 1
    3
    BertaH
    25.03.2020

    Grundsätzlich sollte untersucht werden woher die "so hohe" Sterblichkeit in Italien bzw. Spanien rührt. Denn da besteht das eigentliche Rätsel. Nochmal in der Grippesaison 2017/2018 haben ALLEIN in Deutschland 25.000 Menschen ihr Leben verloren, weil sie INFLUENZA Viren ausgesetzt waren. Eine der schlimmsten Episoden Deutschlands … aber NICHT mal wurde vor Erkältungen und Schnupfen in öffentlichen Einrichtungen gewarnt. Es gibt bereits erste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Gründen. Der erste ist sogar recht simpel. In Italien und Spanien werden nur die kranken Menschen getestet. Es gibt viel zu wenige Test. Demnach ist die Infizierung wesentlich höher und somit die rückt die Sterblichkeitsrate niedriger, nämlich ähnlich der hiesigen. Nicht desto trotz ist der Ausbruch auch Regional unterschiedlich in den Ländern. Warum? Weil vorallem in Regionen mit hoher Industriedichte und schlechtere Luft das Risiko steigt. Die Menschen leiden nachweislich in diesen Regionen deutlich mehr an Atemwegsvorerkrankungen. Hinzu kommt die deutlich höhere Altersstruktur. Natürlich sollten wir gegenseitig Rücksicht nehmen. Denn keiner hat Bock auf Corona oder Influenza … aber man darf durchaus an den Maßnahmen der Regierung zweifeln und deren Folgen. Auch die Folgen für Kranke und Risikopatienten sind so schwer einschätzbar. Sei es wirtschaftlich, körperlich oder psychisch. Denn sämtliche Aktivitäten finden so nicht mehr statt …. das stellt eine enorme Belastung für Ältere Menschen dar. Gerade in Pflegeheimen.

  • 14
    1
    Inke
    24.03.2020

    Die ersten zwei Kommentare zeigen, dass es vielen offensichtlich sehr schwerfällt, zwischen Verharmlosung und Panik einen gesunden Mittelweg zu finden. Was spricht denn bitte gegen einen Waldspaziergang in engstem Familienkreis? Sich allein im Freien abseits von Menschenansammlungen zu infizieren ist vermutlich so wahrscheinlich wie im Bergwerk von einem Meteor getroffen zu werden. Das andere Extrem sind Menschen, die die realen Gefahren des Virus immer noch verharmlosen und die hohen Sterblichkeiten in Italien und jetzt auch in Spanien einfach ausblenden. Es sollten sich einfach alle konsequent an die Regeln halten, die die Wissenschaftler jetzt regelmäßig anraten. Dann werden wir die schwierige Zeit auch mit einem blauen Auge überstehen. Ich glaube sogar, dass uns die Krise bei der Bewältigung mancher derzeitigen Probleme voranbringen wird.

  • 6
    1
    Waldkauz
    24.03.2020

    Ich appeliere an den gesunden Menschenverstand und die gegenseitige Rücksichtnahme. Erst D U und dann I C H.

  • 11
    5
    Freigeist14
    24.03.2020

    "Das Virus macht keinen Unterschied bei der Wahl seiner Opfer " . Was für ein salomonischer Satz . Das die Verstorbenen in Bernsdorf 84 und 87 Jahre alt waren und eine Risikogruppe darstellten , sollte man wohl dennoch erwähnen . Hier wird unverantwortlich Angst geschürt .

  • 31
    1
    Bär53
    24.03.2020

    Tokeah: Das kann ich nicht bestätigen. Ich bin gestern auch eine Runde im Freien gelaufen. Ich war nicht der einzige, der unterwegs war. Im Gegenteil, es nutzten viele das schöne Wetter, die meisten kamen allein oder zu zweit und dann habe ich noch ein Paar mit 3 Kindern gesehen, vermutlich eine Familie, die ansonsten sowieso in ihrer Wohnung zusammen leben. Und bei Begegnungen wurde Abstand gehalten und freundlich gegrüßt. Also wo ist das Problem???
    Und was haben Sie gegen Radfahrer? Dort ist das Infektionsrisiko faktisch null.
    Wenn Sie wie ich in einem Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen und 35 Mietern wohnen, stecken Sie sich eher im Treppenhaus oder am Müllcontainer an als im Wald.

  • 12
    4
    martindamm
    24.03.2020

    @bertah:
    ihre kommentare braucht man jetzt mehr denn je! bin absolut ihrer meinung!!!! dieser kommentar von ihnen gehört noch in zich weitere artikeln!!!
    umso mehr kontakt in die natur, umso gesünder sind die menschen!!! ab ins freie ...

  • 25
    8
    BertaH
    24.03.2020

    Nur ein starkes Immunsystem schützt die Menschen. Natürlich können Sie in den Wald …. hört doch mal auf den Teufel an die Wand zu malen. Im Jahre 2017/2018 starben allein an den Folgen der Influenza in Deutschland 25.000 Menschen. Aufgrund der Maßnahmen und der Weitsicht der meisten Einwohner werden wir das nie im Leben mit Corona schaffen. Gott sei Dank!

    Da sieht man wo Angst und Panik hinführt … zu Menschen die auf andere mit dem Finger zeigen und Ihnen die Schuld in die Schuhe schieben wollen, weil Sie sich nicht richtig verhalten.

    Wie ich zu meinen Kindern immer sage … bleibt bei euch selbst!!! Guckt nicht was der andere macht, sondern macht das was man in dieser Situation tut und übernehmt für euch selbst die Verantwortung. Zeigt nicht mit dem Finger auf andere …. ihr kennt weder Hintergründe, noch Ursachen, noch konkrete Fakten zu den Personen. Seid nicht anmaßend …. sondern SOZIAL!

  • 10
    24
    Tokeah
    23.03.2020

    Dazu passt folgende trügerische Gewissheit: man kann mehr als eine Handvoll Menschen fernab der Zivilisation in vielen Wäldern sehen: spazierend, Rad fahrend, joggend, walkend, sich sonnend etc. pp.

    Offensichtlich scheint es so, dass diese Menschen in den Wäldern denken: hier ist es weit, hier ist fast niemand - nicht Dorf, nicht Stadt, wie oder was auch immer, hier kontrolliert keine Polizei, kein Jäger, kein Forstbeamter.
    Trügerisch. Äußerst trügerisch. So kann es auch nicht gehen.
    So schaffen wir es auch nicht. Das Virus kann jeder bereits in sich tragen ohne davon zu wissen, ohne davon irgendwas zu bemerken. Es lässt sich auch in einem grossen weiten Wald nicht aufhalten. Mitnichten.
    Wann endlich wird begriffen?
    Im nächsten Leben?