Chemnitz ist überall

Zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Kretschmer: "Es gab keinen Mob".

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    pweigand
    10.09.2018

    Nach solchen Ereignissen wie in Chemnitz hört man von den meisten Bundespolitikern, dass man von Schwarz-Weiß-Diskussionen abkommen müsse und differenziert informieren sollte. Doch kaum wagt sich jemand mit seinen Zweifeln aus der Deckung wie Herr Kretschmer in seiner Regierungserklärung oder der Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen, geht der altbekannte Aufschrei nach durch die Medien. Da werden Rücktrittsforderungen laut, da soll der MP seine Wortwahl überdenken usw. Aber auch die Medien machen weiter wie bisher. Dass in Chemnitz aus dem ganzen Land Rechtsradikale anreisen, wird stndig erwähnt, dass in gleicher Anzahl auch linke Chaoten die Situation ausnutzen, hört man nur vereinzelt.
    Und wenn in Köthen ein herzkranker Bürger durch einen Überfall so erschreckt wird, dass er stirbt, sind nicht die Täter die Ursache für den Tod, sondern das schwache Herz des Opfers. Welche eine Verdrehung der Tatsachen!
    Glücklicherweise bemüht sich die FP im Gegensatz zu ARD und ZDF um eine differenziertere Darstellung, deshalb ist mein Abo mir wichtig

  • 4
    0
    Hinterfragt
    07.09.2018

    " Chemnitz ist überall "

    Mit der Schlagzeile stimme ich allerdings überein.
    Chemnitz ist mit seiner Technologie überall auf der Welt präsent und das schon immer auch in den Zeiten als Karl.Marx.Stadt ...

  • 2
    3
    Hinterfragt
    06.09.2018

    Ist schon Schei..., Herr Peduto, wenn die Grundlage fürs mediale Kartenhaus entzogen wird ...

  • 8
    1
    cn3boj00
    05.09.2018

    Die roten Daumen zeigen wohl an, dass manche offenbar andere Themen als wichtiger erachten? Gerne, alle sollen auf den Tisch. Wenn wir eine offene Diskussion wollen wäre es natürlich hilfreicher nicht nur einen Daumen zu drücken sondern etwas konkretes beizutragen. Dem Menschen wurde dazu die Sprache gegeben, in Wort und Schrift.

  • 8
    1
    aussaugerges
    05.09.2018

    Find ich auch gut, denn weswegen die eine Person verjagt wurde ist vieleicht noch heraus zubekommen.

    Aber Frau Merkel hat sich wieder negativ über Sachsen geäußert.
    Da hat sie wohl nicht die Stellungnahme von Generabundesstaatanwallt gelesen!

  • 16
    7
    cn3boj00
    05.09.2018

    Guter beitrag, und ich hoffe, Sie haben Recht, Herr Peduto. Bis vor kurzem hatte ich noch den Eindruck, es geht weiter im bekannten Wahlkampfmodus. Doch heute hat Kretzschmer erste Einsichten gezeigt. Es geht darum, die wirklichen Themen anzugehen, die Ursachen der Spaltung der Gesellschaft. Es reicht nicht, über rechts oder links zu debattieren oder über Ausländerhass und Multikulti oder Osten und Westen. Das ist nur schwarz und weiß. Man muss die Probleme benennen:
    - Ausländerkriminalität, ist sie real? Hilft dagegen mehr Polizei? Oder kann man sie an der Wurzel packen? Die Abschiebebestrebungen gegen Kriminelle sind ein Signal!
    - Soziale Hängematte, wieso werden Asylsuchende von einem wichtigen Element unserer Kultur, der Arbeit, ausgeschlossen?
    Findet man auf diese Fragen eine Antwort, und einen Masterplan, könnte man viele Menschen von der Richtigkeit einer guten Migrationspolitik überzeugen, glaube ich.
    Nicht zuletzt muss die Frage aufgearbeitet werden, warum das rechte Netzwerk gerade in Sachsen so gute Bedingungen für seine Testläufe vorfindet. Dies wird sicher die schwierigste Frage.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...