85 junge Forscher verabschiedet

Die Nachwuchswissenschaftler haben 2019 an der TU Bergakademie ihre Promotion oder Habilitation abgeschlossen. Rund ein Drittel sind Frauen.

Freiberg.

"Mit ihren Beiträgen für Forschung und Lehre zeigen unsere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einmal mehr das hohe fachliche Leistungsvermögen an der TU Bergakademie. Dabei freut mich vor allem der Anteil von 27 Prozent Frauen", erklärte Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, der mit Prorektor Prof. Rudolf Kawalla und den Dekanen der Fakultäten am Freitag die Absolventenbriefe an die Promovierten und Habilitierten überreichte.

Auch Dr. Erika Krüger von der Dr.-Erich-Krüger-Stiftung war in diesem Jahr persönlich bei der Feierstunde dabei. Sie ehrte zwei Absolventen des von der Stiftung finanzierten Krüger-Forschungskollegs Freiberger Biohydrometallurgisches Zentrum. Mit dem Erlös der Stiftung werden laut der Freiberger Uni "praxis- und anwendungsbezogene Wissenschaft und Forschung an der Bergakademie sowie der wissenschaftliche Nachwuchs und die Arbeit der Graduierten- und Forschungsakademie gefördert". Sie trage auch dazu bei, das hohe internationale Ansehen der Freiberger Universität weiter zu steigern. "So kommen jährlich viele Studierende und Doktoranden an die TU Freiberg. 2019 war es ein Fünftel der Promovierten und Habilitierten aus 15 Ländern weltweit, darunter China, Russland, Polen, Ukraine, Äthiopien, Nigeria, Vietnam und Brasilien", heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Festvortrag hielt Prof. Carola Jungwirth. Die Alumna der Bergakademie kam nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München nach Freiberg und promovierte dort 1998 im Fach Wirtschaftswissenschaften. Heute ist sie Präsidentin der Universität Passau, an der sie seit 2007 ist und bereits als Studiendekanin und Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät tätig war.

In welche Teile der Welt es die ehemaligen Promovenden der TU Bergakademie noch verschlagen hat und welche Berufe sie dort ausüben, zeigt ein Filmprojekt der Graduierten- und Forschungsakademie. Dieses Jahr stellten sich Prof. Welf-Guntram Drossel (Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Dresden) und Prof. Vinzenz Brendler (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf) vor. (bk)


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