Auf Müllmänner ist Verlass

Becker Umweltdienste hat sich vorbereitet

Freiberg.

Das öffentliche Leben ruht zwar, steht aber nicht still. Ein wichtiges Rad im Getriebe ist die Müllentsorgung, die in der Region vor allem von Becker Umweltdienste gewährleistet wird.

Am Standort Freiberg, Frauensteiner Straße, werden die Restabfalltonnen entsorgt, außerdem der Sperrmüll. Haushaltsnahe Entsorgung ist dafür der Fachbegriff, wie René Linke, Niederlassungsleiter von Becker Umweltdienste, erklärt. Insgesamt sind hier 130 Leute tätig, von denen 70 gewerbliche Mitarbeiter mit dem Einsammeln und Entsorgen des Mülls beschäftigt sind. "Derzeit verzeichnen wir noch keinerlei Ausfälle", so Linke. "Die Jungs halten durch bis zuletzt."

"Wir haben natürlich auf die veränderte Situation reagiert", erklärt Linke. "Wir haben nun unterschiedliche Startzeiten." Früher war für alle Arbeitsbeginn 6 Uhr. Nun starten 4.30 Uhr die ersten, im Halbstundenrhythmus bis 7 Uhr alle weiteren Mitarbeiter. Damit soll eine große Menschenansammlung in den Umkleideräumen vermieden werden. "Wenn 70 Mann gleichzeitig ankommen, kann der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden", sagt Linke.

Die haushaltsnahe Entsorgung ist laut Niederlassungsleiter gewährleistet. "Die könnten wir sogar mit einer nur 35-prozentigen Besetzung schaffen." Sollte es zu ernsten Personalengpässen kommen, gebe es eine Prioritätenliste. Vorrang hätten dann Krankenhäuser, Seniorenheime und Handelseinrichtungen. Um den Mitarbeitern ihre Arbeit zu erleichtern, hat Linke zwei Bitten an die Bürger: Die Tonnen zeitiger herausstellen und die Fahrwege freihalten. (wjo)


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