Bahnstrecke ist Thema in Prag

Generalkonsulin besucht Rechenberg-Bienenmühle

Rechenberg-Bienenmühle.

Diplomatische Prominenz im Erzgebirge: Die Generalkonsulin der Tschechischen Republik, Dr. Markéta Meissnerová (Foto), sowie Michal Fridrich, Leiter der Abteilung Internationale Verbindungen beim Verkehrsministerium der Tschechischen Republik in Prag, weilten diese Woche im Rathaus Rechenberg-Bienenmühle. Weitere Stationen waren der Holzhauer Prellbock sowie die Grenzbrücke in Moldava. Bei den Gesprächen ging es um einen etwaigen Lückenschluss der alten Bahnstrecke von Freiberg über Holzhau und Moldava nach Most.

Für das Projekt macht sich auch der Sprecher der IG Muldentalbahn, CDU-Landtagsabgeordneter Steve J. Ittershagen, stark. "Die Tschechen sind in Sachen Moldava-Bahn in Vorleistung gegangen, und dem sollte man auch Sachsen Rechnung tragen", erklärte der Freiberger Politiker nach dem Treffen. Zeitnah werde er sich um die Finanzierung eines neuen Gutachtens für das fehlende 8,3-km-Stück kümmern. Des Weiteren werde eine zweiseitige Zustimmungserklärung von Verantwortungsträgern beiderseits der Grenze vorbereitet. "Wir werden auch alle, die im Bereich gewisse Interessen haben, mit ins Boot holen", so Ittershagen.


Auch Vertreter des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit sowie Jens Bürger von der Landeseisenbahnaufsicht Sachsen nahmen am Treffen teil, um ihrerseits Möglichkeiten zur Renaissance der Gesamtstrecke auszuloten. (bk)

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