Bis zur Halbzeit schon über 160.000 Besucher

Am Samstag feiert die Landesgartenschau in Frankenberg Bergfest. Doch wo viel Licht ist, gibt es auch einen Schatten.

Frankenberg.

Bislang haben schon über 160.000 Besucher die Landesgartenschau besucht. "Mehr als 130.000 Tageskarten und über 7000 Dauerkarten sind verkauft worden", so Anja Sparmann, Sprecherin der Gartenschau. Diese benötigt insgesamt 300.000 Besucher, um am Ende eine schwarze Null zu schreiben. "Aus heutiger Sicht wird diese Zahl erreicht", sagte Frankenbergs Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU). "Wir liegen leicht über den Planzahlen für die Besucher und deutlich über den geplanten Einnahmen durch Kartenverkäufe. Man muss aber das Ende abwarten. Wenn wir einen sehr trockenen Sommer haben sollten, bleibt es ungewiss, wie sich die Zahlen entwickeln werden."

Die 8. sächsische Landesgartenschau feiert am Samstag Bergfest und öffnet noch bis 6. Oktober ihre Pforten. Schon jetzt seien laut Stadtverwaltung positive Effekte durch das Großereignis festzustellen: Die Schau befördere den Tourismus und die Stadtentwicklung. Elf Hektar Fläche in Frankenberg seien neugestaltet worden. Aus zwei ehemals brachliegenden Arealen entstanden attraktive Grünräume: die 4,7 Hektar großen Paradiesgärten Mühlbachtal und der Naturerlebnisraum Zschopauaue (6,1 Hektar). Für die Vorbereitung des Gartenfestivals wurden 25,5 Millionen Euro investiert. Dabei gingen 76 Prozent der Aufträge an sächsische Unternehmen. Bei der Durchführung der Schau werden sogar 97 Prozent der Aufträge an Firmen aus dem Freistaat vergeben.


Nach öffentlicher Kritik an der gastronomischen Versorgung hatte die GSM Gastro-Service-Mittelsachsen GmbH reagiert. Auch im sozialen Netzwerk Facebook debattierten Nutzer. "Freie Presse" hatte den Betreiber damit konfrontiert. GSM-Geschäftsführer Holger Scheich räumte Probleme ein. Auf die Kritik sei das Unternehmen eingegangen. "Die Versorgung ist viel besser geworden", so Firmenich. Bei Besucheransturm an Feiertagen sei das aber auch mit aufgestocktem Personal nicht zu bewältigen.

Mehr zum Thema Landesgartenschau lesen Sie auf Seite 13 und im Internet: www.freiepresse.de/laga2019

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