Brustkrebs: LMK-Chef warnt vor Verzögerungen

15 Prozent weniger neue Fälle wurden 2020 in Mittweida behandelt

Mittweida.

Das Brustkrebszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH (LMK) hat im vergangenen Jahr 15 Prozent weniger neue Brustkrebspatientinnen behandelt als noch 2019. "Ich glaube, das liegt an einer gewissen Verunsicherung und Ängsten, welche im Zusammenhang mit der Covid-19-Situation zu sehen sind", sagt Gunnar Fischer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Der Mediziner appelliert an Frauen, die Auffälligkeiten in der Brustdrüse feststellen, diese trotz der Pandemie vom Frauenarzt untersuchen zu lassen. "Eine verspätete Behandlung nach Monaten kann sich durchaus ungünstig auf den weiteren Verlauf der Krankheit auswirken", warnt er. Die Frauenklinik in Mittweida ist nach Angaben der LMK seit fast 15 Jahren in Kooperation mit dem Klinikum Chemnitz als Brustkrebszentrum zertifiziert. (lkb)

Das Brustkrebszentrum ist unter Ruf 03727 991109 rund um die Uhr erreichbar.

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