Gedenktafel erinnert an Freiberger Münzstätte

Enthüllung zum Tag des offenen Denkmals geplant

Freiberg.

Im Festjahr "Silberstadt im Silberrausch" blickt Freiberg nicht nur auf den ersten Silberfund im Jahre 1168 und auf 800Jahre urkundliche Ersterwähnung zurück, sondern auch auf eine bis ins Jahr 1556 reichende Münzstätte. Dieser soll ein Denkmal gesetzt werden - in Form einer Gedenktafel. Sie wird am Tag des offenen Denkmals am 9.September, 12.30 Uhr am Eingang von Schloss Freudenstein enthüllt.

Wie die Pressestelle des Rathauses mitteilt, haben die Freiberger Münzfreunde die Tafel gestiftet, um auf die jahrhundertelange Münzprägetradition in Freiberg hinzuweisen. Die Gedenktafel besteht aus 12 einzelnen Bronzetafeln. Nach einer Idee von Peter Götz Güttler hat sie das Berliner Atelier Latzke gestaltet. Gegossen und eingefasst wurde sie durch die Bildgießerei Seiler in Schöneiche. Illustrativ zeigen sie die Historie der Freiberger Münzprägung - vom Silberfund über das Berggeschrei bis zur Münzprägung und der Schließung der Münze 1556. Zur Enthüllung gibt es eine bronzepatinierte Sonderedition der Münzfreunde sowie ein kostenloses Münzsäckchen für Kinder. (bk)

Vortrag Helmut Herholz, Vorsitzender der Freiberger Münzfreunde, lädt an der Freiberger Münztradition Interessierte am 8. September, 16.30 Uhr in die Tonne des Pressehauses am Obermarkt zu einem Vortrag ein.

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