Gruppentrennung ab Montag passé

Auch die Kitas in Freiberg kehren zum Regelbetrieb zurück. Das bedeutet wieder reguläre Öffnungszeiten, Einschränkungen bleiben aber. Und das Rathaus weist auf Hygienevorschriften hin.

Freiberg.

Kitas in der Kreisstadt nehmen ab Montag den Regelbetrieb ohne Einschränkung der Öffnungszeiten wieder auf. Das ist möglich, da ab Montag keine strikte Trennung der Gruppen mehr gilt, hieß es am Freitag aus der Stadtverwaltung mit Hinweis auf die Allgemeinverfügung in Sachsen.

Dennoch weist das Fachamt auf die Hygienevorschriften hin: "Dabei ist weiterhin der Rahmenhygieneplan einzuhalten", betont Franziska Loose, Leiterin des Amtes für Bildung, Jugend und Soziales. Grundsätzlich gelte ab Montag in allen Einrichtungen unter anderem, dass eine tägliche Gesundheitsbestätigung notwendig ist. Neu dabei, so die Verwaltung: Die Bestätigung wird nur für das Kind und nicht mehr für alle im Hausstand lebenden Personen benötigt. Während des Aufenthaltes auf dem Gelände einer Einrichtung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Während also Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder die Bedeckung benötigen müssen, sind betreute Kinder und das Personal ausgenommen von dieser Vorschrift. Beim Bringen und Abholen gelten die Abstandsregeln, Eltern dürfen aber jetzt die Garderobe betreten. Je nach Gegebenheit vor Ort, so die Verwaltung, können weiter Bringe- und Abholzonen festgelegt sein.

Alle Kitas in der Universitätsstadt waren ab 16. März auf einen Erlass des Landes hin geschlossen worden, eine Notbetreuung war eingerichtet worden. Seit der Wiedereröffnung im Mai galt zum Beispiel strenge Gruppentrennung. In Freiberg gibt es mehr als 5000 betreute Kinder, über 200 städtische Erzieher sowie weitere bei Freien Trägern in 32 Einrichtungen. (grit)

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