Kanadier in Freiberg auf Rohstoffsuche: Ein Silberstreif unterm Horizont

Nahe Freiberg erkundet ein kanadisches Unternehmen mögliche Silberlagerstätten. Bis zum aktiven Bergwerk wäre es selbst bei einem Erfolg noch ein sehr weiter Weg. Dennoch wirken die Beteiligten des Projekts wie elektrisiert.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Malleo
    01.08.2020

    Juri
    Es waren keine bescheidenen Fragen.
    Diskussionen beginnen immer mit Fragen.
    612 hat Ihnen die richtigen Antworten gegeben und ja- Bergbau ist und bleibt spannend.
    Boom zeigt es.
    Diese Bergbauinteressiertheit hat Sachsen zu dem gemacht, was es ist. Eine der führenden Industrieregionen Europas.
    Bewahren wir uns dieses Feuer, Asche mögen die Anderen anbeten.

  • 1
    0
    Juri
    31.07.2020

    Danke Malleo, meine bescheidenen Fragen hat "612115" verständlich beantwortet. Bergbau und Wirtschaft finde ich spannend, aber es sind nicht meine Fachgebiete. Deshalb habe ich, für Sie sicher sehr naiv, nachgefragt. Mehr war es nicht.

  • 0
    0
    Bemende
    30.07.2020

    Die Bilder zum Bericht sind nicht in Bräunsdorf entstanden, denn da gab es nur Wald.

  • 3
    2
    Malleo
    30.07.2020

    Juri
    Natürlich wollte ich Ihnen nicht zu nahe treten.
    Heute stehen Quellen zur Verfügung, die es vor 30 Jahren nicht gab.
    Deshalb der Bezug zur Wismut, Uran, einer Förderstätte und der geologischen Erkundung Mitteldeutschlands.
    Und Kompetenz haben Sie sicher selbst, um die richtigen Fragen zu stellen.
    Ich will keine über Sie ausschütten.
    Nun, und Widerstand gegen Bergbau schlechthin gibt es nicht? Ich kenne Grüne, die Schnappatmung bekommen, wenn davon hier die Rede ist.
    Das Lithium und das Kobalt
    (nicht die Baerbockschen Kobolde!) kommt ja aus China, Südamerika oder dem Kongo.
    Heile Welt!
    Ich warte auf Fragen!

  • 7
    0
    612115
    30.07.2020

    @Juri: Jedes Unternehmen hätte sich um die Erkundungsrechte bemühen können, natürlich auch eines aus Deutschland. Das ist dann für dieses Gebiet einfach nicht passiert, warum auch immer. Sollte hier jemals Silbererz gefördert werden, wird das höchstwahrscheinlich in Deutschland weiterverarbeitet und dann zu Marktpreisen angeboten. Auf der Seite https://www.bergbau.sachsen.de/8205.html finden Sie eine Liste mit allen Erkundungsvorhaben, mehrheitlich sind deutsche Unternehmen in Sachsen aktiv. Letztlich ist es aber ziemlich egal, wo ein Unternehmen seinen Hauptsitz oder seine Anteilseigner hat.

  • 5
    4
    Juri
    30.07.2020

    Sehr geehrter „Malleo“, was soll dieser alberne Verdacht mit dem Widerstand. Ich hatte nur eine Frage gestellt. Eine Frage die ich und einige andere in ihrem Lebensumfeld verwurzelte Menschen gern beantwortet haben wollten.
    Ich hab Sie weder nach Russen, noch nach einem Schacht 371 befragt. Bei aller Kompetenz, die Sie zu versprühen versuchen, probieren Sie es einfach mal mit etwas Sachlichkeit. Die von Ihnen benannten „Insider und der Autor des Artikels, den Sie ja kennen, werden es Ihnen genau so danken, wie „Juri“.
    Sie haben es geschafft, dass ich nun noch mehr Fragen habe als vorher. Aber die lasse ich mal lieber stecken, sonst lande ich möglicher Weise gleich wieder in Ihrer Verdachtsfalle.

  • 4
    3
    Malleo
    30.07.2020

    Nix
    Wissen Sie was Bergbau kostet?
    Und wie lang es dauert, eine Betriebsgenehmigung für eine Mine zu bekommen?
    Ganz zu schweigen von den Aufbereitungsanlagen.
    Wer kann das allein stemmen?

  • 1
    4
    Nixnuzz
    30.07.2020

    Wohl weniger "gegen Erzbergbau" sondern weil da viele "Bergbau-Köche" rechtlich dran beteiligt sind. Ob da alle Bundesbeamten so mit den regionalen Umständen bekannt sind? Als Lithium in die Diskussion kam, wurde mal aufgelistet wer wo das Sagen hat und wer da dann buddeln darf und wer gegebenenfalls Kasse macht. Der letzte "verantwortliche Abschliesser der Reichen Zeche, Freiberg" hat sich doch bis zur Halskrause in Neugrabungen eingesetzt. Ging auch nur in Kooperation mit ?? Jedenfalls musste er von Lithium auf Fluorit umstellen um überhaupt graben zu können.

  • 7
    5
    Malleo
    30.07.2020

    Widerstand gegen Bergbau im Erzgebirge?
    Wohl nicht von Menschen, die hier verwurzelt sind, denn sie wissen:
    "Alles kommt vom Bergwerk her"!
    Dank an den Autor für den Bericht, wir kennen uns.
    Kleine Ergänzung:
    Dass die Russen nur Uran im Fokus hatten, war klar bei den geologischen Erkundungen der Wismut.
    Deshalb gehört Mitteldeutschland auch zu den am besten geologisch untersuchten Regionen der Welt!
    Dennoch, dass es im Aufbereitungsbetrieb 101 ein Experimentallabor für Silber gab, ist Insidern bekannt. Der Silberbarren ist in der mineralogischen Sammlung im Schacht 371 zu bewundern. Aber ein "Nebenprodukt".
    Das Erz stammte aus Multi- Erzlagerstätte bei Pöhla.
    Warum wohl ist dort ein neuer Schacht geteuft und Aufbereitungstechnologien dieser Erze werden bereits getestet?

  • 19
    2
    Juri
    30.07.2020

    Viele Menschen fragen: "Warum Kanadier? Warum wir nicht selber? Brauchen wir kein Silber oder kaufen wir das dann aus Abhängigkeiten, so wie die Medizin aus China?"
    Rechte zu verkaufen bringt sicher Geld. Der Grundstoff selber allerdings Sicherheit aus Unabhängigkeit. Das mal zu erklären, würde viele Bürger erhellen und bestenfalls sogar beruhigen.