Katja Kipping schätzt Einsatz für Demokratie

Linke Bundespolitikerin im Gespräch mit Bündnis "Freiberg für alle"

Freiberg.

Im Rahmen ihrer Mittelsachsentour haben sich Katja Kipping, Noch-Parteivorsitzende der Linkspartei, und Marika Tändler-Walenta, Kreisvorsitzende der Linken Mittelsachsen, am Dienstag mit Vertretern des Bündnisses "Freiberg für alle" unterhalten. Das Bündnis wurde kürzlich für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Claudia Kallmeier und andere Vertreter haben geschildert, wie sie sich in Freiberg für Offenheit und Toleranz einsetzen. Es ging auch um gesellschaftliche Spaltung, wie diese überwunden werden kann und was gute Mittel sind, um Menschen wieder zusammenzubringen, fasst Kallmeier zusammen.

Katja Kipping zeigte sich beeindruckt: "Initiativen wie 'Freiberg für alle' wirken wie pure Ermutigung für die vielen, die unter rechter und rassistischer Diskriminierung leiden. Diese Projekte helfen, diejenigen zu stärken, denen die Demokratie am Herzen liegt."

Kallmeier: "Katja Kipping kennt die Gemengelage in Sachsen, hat aber als Bundespolitikerin noch eine ganz andere Perspektive. Das macht einen Austausch interessant - unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit." Auch anderen Politikern stehe es offen, sich über die Arbeit des Bündnisses zu informieren. "Wir sind parteiunabhängig. Das bedeutet aber nicht, dass wir Menschen, die sich in einer politischen Partei engagieren, ausschließen. Im Gegenteil: Wir haben einige Unterstützer, die Parteimitglieder sind."

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