Kein Baum und keine Pyramide versperren mehr Ottos Blick

Der Freiberger Obermarkt zeigt sich aufgeräumt. Die Abbau-Helfer waren schnell, für einige Erstklässler zu schnell.

Der Weihnachtsbaum auf dem Obermarkt in Freiberg ist seit Montag Geschichte. Zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung Freiberg, unter ihnen Jörg Klemm, hatten zunächst die elektrische Beleuchtung mit Hilfe einer Hebebühne entfernt und danach das Schmuckstück fachgerechten entsorgt. Nachdem die Zweige abgetrennt waren, wurde der Stamm in sechs drei Meter lange Teile zersägt und für den Abtransport vorbereitet. Zeitgleich mit den Sägearbeiten waren sieben Mitarbeiter der Firma Becker Umweltdienste mit zwei Kehrmaschinen und einem Pressfahrzeug im Einsatz. Sie brachten den Grünschnitt zur Aufbereitung nach Burkersdorf. 11.05 Uhr war der Obermarkt wieder blitzsauber. "Das Aufstellen war weitaus schwieriger und zeitaufwendiger, da habe ich locker zwei Stunden mehr gebraucht, um den Baum in die Hülse gerade einzusetzen", so Klemm.

Verschwunden ist auch die Pyramide. Mitarbeiter der Firma Metallbau Köhler und der Firma Autokran Lutz Zwoch aus Hilbersdorf haben sie abgebaut. Die Erstklässler der Freiberger Silbermann-Grundschule kamen am Montag, am Tag der Heiligen Drei Könige, zu spät. Mit ihrer Lehrerin Jana Stockmann wollten sie nämlich die Weihnachtsgeschichte innerhalb ihres Religionsunterrichtes anschauen, die sich auf der unteren Etage der Pyramide dreht beziehungsweise gedreht hat. "Die christlichen Figuren werden jetzt eingelagert und für den nächsten Christmarkt aufgearbeitet", erklärte David Bojack, Sachgebietsleiter Märkte/Event. (mer)

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