Knotenpunkt Bienenmühle: Ausbau soll im April starten

Bus, Bahn, Pkw und WC: Schnittstelle soll den Ort aufwerten

Rechenberg-Bienenmühle.

Etwa im April soll der Ausbau der neuen ÖPNV-Schnittstelle im Ortsteil Bienenmühle der Gemeinde Rechenberg-Bienenmühle beginnen. Im Zentrum von Bienenmühle sind ein Knotenpunkt mit Haltebereich für die Freiberger Eisenbahn, Bushaltestellen, aber auch Parkplätze, ein moderner Wartebereich mit Info-Punkt und sanitären Anlagen sowie ein Park geplant. Die sogenannte Schnittstelle werde das Ortszentrum aufwerten, wie Bürgermeister Michael Funke (parteilos) sagt. Derzeit aber wartet die Gemeinde noch auf beantragte Fördermittel aus dem Landesprogramm "Vitale Dorfkerne" für das insgesamt etwa 770.00 Euro teure Projekt, das am alten Bahnhofsgelände Bienenmühle entstehen soll.

Für das Vorhaben berappt die Kommune 25 Prozent der Gesamtsumme aus eigenen Finanzmitteln, die nach den Worten des Bürgermeisters im Haushalt eingestellt sind. Das Geld aus dem Programm "Vitale Dorfkerne" wird für den Bau der nötigen Gebäude, den Begegnungspark und die geplante Bepflanzung benötigt. Weitere Fördermittel werden demnach über den ÖPNV beigesteuert, diese seien gesichert. Zudem liefen für den ÖPNV-Teil bereits die Ausschreibungen. Auch der Verkehrsverbund Mittelsachsen ist involviert. Nach etwa zweieinhalb Jahren Gesprächen und Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, die auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann intensiv begleitet habe, war es der Gemeinde im Vorjahr gelungen, die nötigen Grundstücke erwerben, die in die Schnittstelle einbezogen werden sollen. Das sind laut Funke der Bushaltebereich, eine Zufahrtsstraße sowie ein Stück des Parkplatzes. Erhalte die Gemeinde demnächst die beantragten Fördermittel und könne beginnen, rechnet Funke mit einem Bauende etwa im Oktober.


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