Landeschef der Linken tritt für Freiberg an

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Stefan Hartmann bewirbt sich um Direktmandat zur Bundestagswahl

Freiberg.

Der Kreisvorstand der Linken in Mittelsachsen hat einstimmig beschlossen, die Kandidatur des Landesvorsitzenden der Linken, Stefan Hartmann, im Kampf um das Direktmandat für den Wahlkreis 161 bei der Bundestagswahl im Herbst zu unterstützen. Wie die Kreisvorsitzende Marika Tändler-Walenta am Freitag weiter informierte, habe Hartmann die Stärkung der ländlichen Räume zur "Chefsache" erklärt. Die endgültige Entscheidung über die Kandidatur werde auf der Kreiswahlversammlung der Linken am 27. März 2021 in Hartha getroffen werden. Der Wahlkreis 161 umfasst große Teile des Altkreises Freiberg und reicht bis in die Regionen Mittweida und Döbeln hinein. Der nordwestliche Teil des Landkreises Mittelsachsen von Lichtenau bis Geringswalde und Rochlitz gehört zum Wahlkreis 163.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Stefan Hartmann für unseren Wahlkreis gewinnen konnten", sagt Kreisvorsitzende Tändler-Walenta. Mittelsachsen liege nicht nur im Herzen von Sachsen, sondern stehe stellvertretend für die Herausforderungen, "die wir im Zuge der Corona-Pandemie in ganz Sachsen haben." Dazu trete der Landeschef mit klaren Forderungen an, die nun im Kreiswahlprogramm der mittelsächsischen Linken zusammengeführt würden.

Stefan Hartmann sagt zu seiner Kandidatur: "Wir möchten in den kommenden Monaten die Debatte über den sozialen Ausgleich der Krisenlasten führen. Für uns steht die zentrale Frage im Raum: Wer zahlt für die Krise?" Das dürften aus Sicht der Linken nicht diejenigen sein, die am meisten leiden und deren Existenz bedroht ist - durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Schließung des Einzelhandels und der Gastronomie und durch die Situation an Kitas und Schulen.

Das Nettovermögen der Ultrareichen in Deutschland sei in der Krise um 77 Milliarden Euro gewachsen: "Ist das gerecht, wenn zeitgleich andere pure Existenznot haben? Wir finden das nicht fair. Die Kleinen fangen und die Großen laufen lassen, das muss endlich ein Ende haben in diesem Land."

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