Millioneninvestition für Bohrkern-Archiv

Freiberg.

Sachsen plant auf einem großen Areal an der Lessingstraße in Freiberg ein neues Domizil für seine geologische Schatzkammer: das Bohrkernarchiv des Freistaates. Derzeit läuft die Ausführungsplanung für den mehrere Millionen Euro teuren Neubau in der Bergstadt. An dem Standort sollen auch die Mitarbeiter des Bereichs Geologie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) bessere Arbeitsbedingungen erhalten. Sie haben derzeit noch ihr Domizil an der Halsbrücker Straße in Baracken ähnlichen Gebäuden. Um den Neubau wird bereits seit rund zehn Jahren gekämpft. Das Bohrkern-Archiv des Freistaates, das derzeit in vier eher unwürdigen Objekten in Mittelsachsen eingelagert ist, beherbergt unter anderem rund 1000 Tonnen Bohrkerne, die vor allem auf dem Gebiet von Sachsen, aber auch in angrenzenden Bundesländern und Böhmen bei Erkundungen über Jahrzehnte zu Tage gefördert wurden. (gt)

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