Oederaner Weihnachtsmarkt steht auf der Kippe

Stadträte sehen wegen der Coronabeschränkungen nur noch wenig Chancen

Oederan.

Nach wie vor ist offen, ob dieses Jahr der traditionelle Weihnachtsmarkt in Oederan stattfinden wird beziehungsweise darf. Ursprünglich war geplant, am zweiten Adventswochenende die Altstadt an drei Tagen in eine weihnachtliche Meile zu verwandeln.

Stadtrat Thomas Kruse (Freie Wähler) plädierte zur jüngsten Stadtratssitzung dafür, trotz der aktuellen Coronalage noch nicht abzusagen. "Ich denke, dass wir im Sinne der Händler, Vereine, Helfer sowie der Einwohnerinnen und Einwohner die weitere Entwicklung abwarten sollten und unsere Entscheidung erst in zwei Wochen fällen. Ich würde mich auch in meiner Funktion als Vorsitzender des Gewerbevereins darüber freuen, wenn der Markt stattfinden könnte. Dennoch habe auch ich nicht den Blick für die Realität verloren", sagte Kruse.

Breitenaus Ortsvorsteher Hanns-Joachim Beer zeigte sich grundsätzlich offen. Dennoch könne er sich nur schwer vorstellen, dass der Markt durchgeführt werden kann. "Wir müssten die strengen Auflagen eines Hygienekonzeptes einhalten. Doch wie sollen wir das in die Praxis umsetzen?", fragte Hanns-Joachim Beer.

Torsten Lange (CDU) gab zudem zu bedenken, dass allerorts bereits die Weihnachtsmärkte abgesagt werden. "Wenn wir unseren dann durchführen, könnte es ohne weiteres zu einem großen Gäste-Ansturm kommen", gab der Stadtrat zu bedenken.

Schließlich plädierten die Mitglieder des Oederaner Stadtrates mehrheitlich dafür, erst einmal abzuwarten und erst Mitte November eine endgültige Entscheidung zu treffen. (kbe)

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